Direkt zum Inhalt

Studie über Marken

05.11.2008

Starke Marken wecken Emotionen und bewirken, dass Käufer weniger auf den Preis achten. Zu diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Markenartikel-Verband in Auftrag gegebene Hirnforschungs-Studie der Hochschule St. Gallen.

Im Rahmen der Studie wurden bei den Teilnehmern mittels der funktionellen Magnetresonanztherapie im Zusammenhang mit bekannten Marken die Hirnaktivitäten untersucht.
Bekannte Markennamen aktivieren laut dem Forscher Andreas Hermann von der HSG-Forschungsstelle Business Metrics "das Belohnungszentrum, das ein Produkt mit positiven Gefühlen und Freude verknüpft". Deshalb fühle sich ein Konsument stark zu einer Marke hingezogen, unabhängig von rationalen Kriterien wie Qualität oder Preis. Die Marke wird im emotionalen Bereich des Hirns verankert. Diese hohe "Markenemotionalisierung" bringe Identifikation mit sich und löse Kaufreize aus, die sogar allfällige Schwächen eines Produkts in den Hintergrund treten lassen, freut sich der Markenartikelverband in seiner Mitteilung. Konsumenten zeigten nämlich kaum Entscheidungsschwierigkeiten beim Kauf hochemotionaler Marken - ein Vorteil von Marken in Zeiten von "Preisschlachten". Dagegen seien bei Nicht-Markenartikeln die Kaufentscheide stark von Informationen und wenig von Emotionen abhängig, was dem kritischen Blick auf die Preise förderlich ist.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Handel
05.02.2018

Der Handelsverband Report „Austrian Top 100 Retailers“ zeigt,  dass der Lebensmitteleinzelhandel beim Umsatz die Nase vorne hat. Der Onlinehandel befindet sich auf Aufholjagd.

Sigrid Göttlich, Commercial Director bei Nielsen Österreich
Handel
02.06.2017

Die Wirtschaft in Österreich kommt wieder in Schwung und auch für den Handel war 2016  ein erfolgreiches Jahr. Der Lebensmitteleinzelhandel verzeichnete trotz der Insolvenz von Zielpunkt ein ...

Obst und Gemüse sind im LH die Treiber des Marktes und haben einen hohen Stellenwert, vor allem bei den jungen Zielgruppen.
Sortiment
10.03.2017

Im Umsatzanteil für Gemüse und Obst liegt der LEH an erster Stelle. Die Bedeutung steigt weiter, wie man auf der Messe Fruitlogistica in Berlin erkennen konnte.

Amazon Go: Keine Wartezeiten beim Check-out, dafür Weitergabe von persönlichen Daten
International
12.12.2016

Amazon wird 2017 in Seattle (USA) den ersten Amazon-Go-Supermarkt eröffnen. Durch das Aktivieren der Amazon-Go-App werden die genommenen Waren automatisch verbucht, Kassen gibt es keine. Geplant ...

Die Gewinner des diesjährigen Billa-Frischewettbewerbs: Das Team der Filiale aus Feldkirchen, St. Veiterstraße 2.
Handel
15.11.2016

Feldkirchen kann sich über die beste Billa-Filiale Österreichs freuen: Die Filiale St. Veiterstraße 2 in Feldkirchen siegt beim jährlichen Billa Frischewettbewerb.

Werbung