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Studie von Visa Europe zur Zukunft des Einzelhandels zeigt: Online-Käufe, neue Technologien und CSR liegen im Trend

02.07.2008

Im europäischen Handel werden in den nächsten Jahren große Veränderungen prognostiziert, dies zeigt der zweite Teil der von Visa Europe in Auftrag gegebenen Studie "The Store of the Future 2012-2015".

Händler aus ganz Europa wurden um ihre Einschätzung zum Stand und zur Entwicklung ihres Industriezweigs in den Jahren 2012 bis 2015 gebeten: die Wahrnehmung sozialer Verantwortung (CSR), neue Zahlungstechnologien und ein geändertes Konsumentenverhalten werden maßgeblichen Einfluss sowohl auf den Absatz als auch auf den Handel insgesamt haben.

Dies sind zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse einer Studie, die vom englischen "Centre for Retail Research" im Auftrag von Visa Europe durchgeführt wurde. Rund 300 Vertreter von großen und mittelgroßen Einzelhandelsketten wurden dabei in sieben europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien) befragt.

Trends: Online-Handel, neue Technologien und soziale Verantwortung
Der Einzelhandel prognostiziert, dass zwischen 2012 und 2015 19% ihres Gesamtumsatzes auf Onlineverkäufe entfallen werden und sich ein deutlicher Trend hin zu größeren Geschäftsflächen und weniger Personal bemerkbar machen wird. Auch elektronische Bezahlformen und neue Technologien werden künftig wichtiger Teil des Geschäftskonzeptes sein, ebenso wie sozial verantwortungsvolles Handeln. Dazu zählt etwa die Reduktion von Verpackung, Abfall und CO2; dies wird zunehmend als Erfolgsfaktor für die Neukundengewinnung und zur Verbesserung des Dialoges zwischen Händlern und Kunden gesehen.

Die weiteren Ergebnisse der Studie im Überblick:
- Nahezu 70% der Händler sehen den Hauptzweck von Webseiten in der Anbahnung und Abwicklung von Geschäften, sogar 82% der deutschen Befragten geben sich fest überzeugt davon.
- 22% der Händler in sieben Ländern erwarten die Einführung des automatischen Self-Scanning in der einen oder anderen Form in den Jahren 2012 bis 2015, dabei zeigen Norwegen (25%) und England (22%) den größten Enthusiasmus.
- Die Verwendung elektronischer Bezahlformen sowie innovativer Zahlungstechnologien wird zum notwendigen Erfordernis für kundenkontrollierte Käufe, so 50% der Befragten.
- Die Wahl der Bezahltechnologie hängt stark von der jeweiligen Geschäftsform ab. Multiapplikationskarten, die mehrere Bezahlfunktionen kombinieren (wie etwa Debit- und Kreditfunktion) würden von 35% der Befragten angenommen werden, dicht gefolgt von Mobiltelefonen mit Bezahlfunktion mit 33%.
- 41% der Händler würden mithilfe elektronischer Geräte Familien dabei unterstützen, sich gesünder zu ernähren, sei es über ihre Website oder über die Technologie am POS.

Kevin Smith, Vice President Visa Europe, stellt fest: "Die Studie zeigt, dass das Geschäft der Zukunft von einer Vielzahl an Technologien begleitet wird, die alle ein gemeinsames Ziel haben:
Für eine größere Zufriedenheit der Kunden und dadurch für eine stärkere Differenzierung und einen größeren Geschäftserfolg für den Händler zu sorgen. Wir von Visa Europe sind fest entschlossen, in neue Zahlungstechnologien zu investieren, die schnell und sicher sind. Jede einzelne dieser Zahlungen soll dem Händler höhere Erträge bringen und den Kunden zu Wiederholungskäufen anregen."

Der vollständige Bericht steht unter www.visaeurope.com zum Download zur Verfügung.


Über den Bericht Store of the Future 2012-15
Der von Visa Europe in Auftrag gegebene und vom Centre for Retail Research in Nottingham, Großbritannien, verfasste Bericht enthält die Ergebnisse einer Umfrage, die im Februar und März 2008 unter 300 großen und mittelgroßen Einzelhandelsketten in sieben europäischen Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien) durchgeführt wurde. In dieser qualitativen Studie werden beispielsweise Fragen nach Schlüsselkunden, Zahlungsmodalitäten und Technologie bzw. nach der sozialen Verantwortung analysiert, die Auswirkungen auf die Entwicklung des Einzelhandels in Europa haben werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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