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Die ISM fand heuer zum 46. Mal in Köln statt.

Stückweise süß

15.02.2016

Die Korrelation zwischen der Größe der Einheiten und der Qualität der Ware driftet auseinander. Denn: Die Produkte werden immer mehr zu Snacks, die Qualität höher.

Die Internationale Süßwarenmesse in Köln bildet jährlich den Auftakt für die Branche, um ihre Neuheiten dem internationalen Publikum vorzustellen. Vom 31. 1. bis 3. 2. stellten 1601 Anbieter aus 65 Ländern (2015: 1528) auf einer Bruttofläche von 110.000 m² ihre Neuheiten aus. 85 % der Aussteller kamen nicht aus Deutschland, bei den Besuchern lag der Auslandsanteil bei 67 %. Zur ISM 2016 kamen rund 38.500 Fachbesucher aus 146 Ländern. Für die österreichischen Produzenten ist die Messe ein „Must“, denn das Land steht für Süßigkeiten aller Art. Am Gemeinschaftsstand der WKO schlossen sich elf Firmen zusammen, mit den Einzelausstellern brachte es „Made in Austria“ auf 19 Repräsentanten. Im Handel haben sich die Süßwaren relativ stabil bis positiv bewegt. Der Tafelmarkt ist wertmäßig mit +3,2 % vs. VJ (2014 vs. 2015) gewachsen. Der gesamte Süßwarenmarkt ist wertmäßig mit +2,6 % vs. VJ gewachsen, die Treiber sind weiterhin die Tafeln, wobei in Österreich Milka der Marktführer ist (Nielsen, LEH exkl. H/L, Tafelmarkt / Süßwaren Österreich, Wert). Der Gesamt-Waffel-Markt war lt. Nielsen 2015 mit 2,6 % rückläufig.

Der Keksmarkt zeigt wertmäßig nach vielen Wachstumsjahren erstmals keine große Veränderung (+0,3 %) zum Vorjahr (Nielsen, Kekse, Umsatz, LEH exkl. H/L, FY 2015), der gesamte Markt (Segment Kleinkuchen) wächst wertmäßig um 7,2 %. Die größten Trends heißen weiterhin: Snacking in Form von immer kleiner werdenden Produkten, vegane Produkte; Siegel nehmen zu. Die Texturen dürfen sich durchmischen, und der Konsument sucht nach hoher Qualität – auch beim Diskonter, der in der letzten Zeit auch vermehrt auf Markenprodukte setzt. Der Industrie setzen jedoch die hohen Rohstoffpreise wie etwa bei Haselnüssen stark zu. Barry Callebaut, der Weltmarktführer in der Schokoladenproduktion, setzt auf Schokolade mit besonders vielen Flavanolen (Happy Chocolate), den Geschmack von Karamell und eine Schokolade, die erst bei 37,9°C zu schmelzen beginnt.

Die Sortiment-Neuheiten finden Sie in der Handelszeitung Ausgabe Nr. 3/2016

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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