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Supermärkte sparen bei Angeboten

09.02.2007

Wien - Die Supermarktketten in Österreich haben ihre Preise für Billigangebote in den letzten zehn Monaten um durchschnittlich vier Prozent erhöht. Den stärksten Preisanstieg mit gut zehn Prozent hat Spar aufzuweisen, geht aus einem aktuellen Preisvergleich der Arbeiterkammer Wien hervor, günstiger wurden Zielpunkt und Hofer.

"Die Unternehmen haben bei ihren Billigangeboten offensichtlich zu sparen begonnen", so die Konsumentenschützer. Während im April 2006 ein Warenkorb mit insgesamt 35 Produkten bei Spar noch 37,32 Euro kostete, lag der Preis im Dezember bereits bei 41,06 Euro. Penny Markt hat seine günstigsten Produkte in den vergangenen zehn Monaten um 5,2 Prozent angehoben, Edeka um 5,5 Prozent und Billa um 8,0 Prozent. Im selben Zeitraum haben einzig die Supermarktketten Zielpunkt (-1,3 Prozent) sowie Hofer (-0,4 Prozent) ihre Preise gesenkt.

Penny vor Lidl

Im aktuellen AK-Test wurde ein Warenkorb gefüllt mit 40 Produkten wie etwa Kartoffel, Tomaten, Vollmilch, Eier sowie Kosmetika und Reinigungsmittel zusammengestellt. Verglichen wurden im Dezember 2006 die jeweils günstigsten Grundpreise bei Hofer, Zielpunkt, Spar, Billa, Penny Markt, Adeg, Lidl, Edeka, Merkur, Interspar und Plus- Markt in Wien. Am günstigsten für die Verbraucher erwiesen sich dabei Einkäufe bei Penny, wo der Warenkorb-Preis 42,18 Euro betrug, gefolgt von Lidl mit 43,49 Euro. Den Höchstpreis erreichte hier Adeg mit 55,48 Euro.

Die Konsumentenschützer stellten insgesamt große Preisunterschiede zwischen den jeweils günstigsten Produkten in den heimischen Supermärkten fest: Je nach Supermarkt-Kette existierten für die jeweils billigsten Zahnpasten Preisunterschiede bis zu knapp 300 Prozent. Die Preisspanne betrug zwischen 0,55 und 2,12 Euro. Ein Stück der billigsten Seife kostete je nach Supermarkt 22 bis 79 Cent, was eine Differenz von 260 Prozent ausmacht.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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