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Synonyme sind Marktführer

13.05.2004


Immer noch kauft man uhu und keinen Klebstoff, man kauft Tixo und keinen Klebefilm. Diese Synonyme halten das, was Konsumenten erwarten, es wird in Entwicklung investiert damit die Marken stark bleiben.

Eigenmarken spielen keine Rolle. Bei Batterien geht der Trend in Richtung klein mit Spitzenleistung zu stabilen Preisen. Der Fotomarkt wird durch die Digital-technik revolutioniert – neue Lösungen werden gesucht.

Klebstoff

Der Gesamtmarkt der Klebstoffe in Österreich liegt, so T. Willenpart Geschäftsführer UHU, bei rund ¤ 100 Mio, wenn man alle Bereiche, in denen Klebstoff verbraucht wird, betrachtet. Hier sind aber auch die Werte der Industrie enthalten. Über den österreichischen Handel laufen ca. ¤ 23 Mio. zu Endverbraucherpreisen. Diese ¤ 23 Mio. teilen sich wie folgt auf: ca. 6,3 Mio. über den klassischen LEH, ca. 6,5 Mio. über den PBS-Bereich (Papier, Büro, Schreibwaren) incl. Libro, ca. 5,9 Mio. über den DIY-Bereich (Baumärkte, Farben-Lacke) und ca. 4,3 Mio. über die restlichen Branchen, hier findet sich auch der Drogeriefachhandel. Folgende Marktsegmente wurden definiert: Universalkleber ¤ 10,0 Mio.; Klebestifte: ca. ¤ 3,0 Mio., Sekundenkleber: ca. ¤ 4,0 Mio., Holzleime: ca. ¤ 3,0 Mio., Spezialkleber: ca. ¤ 3,0 Mio.. Teilmarkt LH: im LH reden wir von einer Marktgröße von rund ¤ 6,3 Mio. zu Endverbraucherpreisen. Der Teilmarkt LH ist leicht wachsend, ca. + 5 %. Im LEH und DFH ist UHU Category Leader und in den Produktsegmenten Klebestiften und Allesklebern vorherrschend.

Batterien

Höher, weiter, schneller – wir leben in einer Gesellschaft der Superlative. Ladegeräte, die nur 15 Minuten benötigen, um Batterien wieder aufzuladen. Batterien, denen immer mehr Leistung vor allem in der Spitze abverlangt wird. Der Trend geht zu immer kleineren Geräten und steigert auch die Nachfrage nach kleineren und präziser Energie liefernden Zellen.
Fast 75 Prozent aller in Österreich verkauften Batterien sind Alkali-Batterien. Batterien stehen selten auf einem Einkaufszettel und werden daher auf Vorrat gekauft, um welche zu haben, wenn man sie braucht. Nachdem Batterien also Impulsartikel sind, spielen Zweitplatzierungen in Form von Displays eine besonders wichtige Rolle. Ein Trend geht zu ultra-kompakten, flachen Geräten. Jede vierte Batterie wird in einem Audio-Gerät (Diskman, MP3 Player, …) verwendet, und diese werden immer kompakter und flacher. Daher gewinnt einerseits die AAA Batterie mehr an Bedeutung und anderseits werden zukünftig überhaupt neue Batterieformate notwendig, meinen die Experten.

Foto & Film

Der Trend zu Digital hat sich eindeutig durchgesetzt. Digitalkameras haben klar den Massenmarkt erobert, und es entstehen neue Geschäftsfelder. Die Herausforderung für 2004 liegt darin, die digitalen Bilder auf Fotopapier zu bringen. Denn obwohl Millionen an digitalen Fotos geknipst werden, wird nur ein geringer Teil auf Foto-Papier ausbelichtet.
2004 werden die ersten „fotografiertauglichen“ Fotohandys mit mehr als 1 Megapixel Auflösung auf den Markt kommen, die nicht nur ein zusätzliches Marktpotenzial für die Fotobranche in sich bergen sondern auch beginnen werden, die Digitalkameras im unteren Preissegment abzulösen. Speziell mit diesen Handys aber auch den herkömmlichen DigiCams ist das Erleben der Bilder schneller geworden. Das erfordert auch neue Möglichkeiten im Ausbelichten der digitalen Bilder. Kodak sieht hier Chancen für Sofort-Bild-Kioske mit einfacher Bedienung und bester Fotoqualität. Egal ob vom Fotohandy, einer DigiCam oder Picture CD, in wenigen Minuten können Fotos im Format 10x15 oder 15x20 auf Kodak-Fotopapier ausgedruckt werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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