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Am 22. Oktober startet die heimische Sekt-Hochsaison

Tag des Sekts: Gustieren und Sabrieren

24.10.2016

Jedes Jahr wird am 22. Oktober der „Tag des österreichischen Sekts“ gefeiert. Dabei wird dieses heimische Qualitätsprodukt in ganz Österreich durch verschiedene Aktivitäten in den Mittelpunkt gerückt. 

Die dreistufige Qualitätspyramide stellt die Unterscheide konkret dar.

Der „Tag des österreichischen Sekts“ dient vor allem der stärkeren Bewusstseinsbildung für Qualität, Vielfalt und Herkunft des österreichischen Sekts. Gleichzeitig ist der 22. Oktober der Startschuss für die beginnende Sekt-Hochsaison: So werden bis zum Jahresende insgesamt rund 12 Millionen Flaschen Sekt konsumiert, dies entspricht in etwa 45 Prozent der gesamten Jahresmenge. Darüber hinaus soll die Initiative auch die Vielfalt und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Sekt aufzeigen. 

Das österreichische Sektkomitee

Seit mehreren Jahren arbeitet die heimische Weinwirtschaft intensiv an einem verbesserten Profil für heimische Qualitätsschaumweine. In einem ersten Schritt wurde – analog zu den Regionalen Weinkomitees – bereits 2013 das Österreichische Sektkomitee gegründet. Seit April 2013 gibt es offiziell ein Österreichisches Sektkomitee. Dieses ist vom rechtlichen Status her vergleichbar mit den zwölf bestehenden, regionalen Weinkomitees – wie beispielsweise Weinviertel, Kamptal oder Thermenregion – hat aber einen Wirkungsbereich für ganz Österreich.
Das Österreichische Sektkomitee ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Seine Tätigkeiten umfassen insbesondere die Verbesserung von Know-how und Transparenz bei Erzeugung und Vermarktung von österreichischem Sekt. Vordergründiges Ziel ist, bei den Konsumenten mehr Bewusstsein für das heimische Spitzenprodukt zu schaffen und es präsenter zu machen.
Im Zuge der Neuregelung der Beitragsstruktur wurde das Österreichische Sektkomitee in die Aktivitätenagenda der Österreich Wein Marketing (ÖWM) integriert. Gemeinsam mit der ÖWM sind Marktforschung und Marketingmaßnahmen vorgesehen. Auch die Entwicklung weintouristischer Aktivitäten ist Teil dieser Zusammenarbeit.
Vorsitzender des Sektkomitees – gewählt für 5 Jahre – ist Herbert Jagersberger aus dem Hause Schlumberger, Geschäftsführer ist Mag. Benedikt Zacherl. 

Dr. Ferdinand Maier, der als Präsident des Kuratoriums Kulinarisches Erbe dafür prädestiniert ist, seine starke Stimme in der Öffentlichkeit und vor allem in der heimischen Gastronomie für österreichischen Sekt g.U. zu erheben, wurde vor kurzem zum Sektbotschafter.

Rechtliche Bezeichnungen

„Österreichischer Sekt“ („Österreichischer Qualitätsschaumwein“) ohne geografische Angabe oder geschützteUrsprungsbezeichnung darf unter dieser Bezeichnung lediglich in Verkehr gebracht werden, wenn er ausschließlich aus den 35 in Österreich für die Herstellung von Qualitätswein zugelassenen Rebsorten bereitet wurde und in Aussehen, Geruch und Geschmack frei von Fehlern ist. 
Achtung: Diese Kategorie entspricht in puncto Herkunft einem Wein ohne geografische Angabe oder geschützteUrsprungsbezeichnung mit Rebsorten- oder Jahrgangsbezeichnung und darf daher nicht mit Qualitätswein auf eine Stufe gestellt werden – im Gegensatz zu Sekt g. U.! 
Sowohl „Österreichischer Sekt“ als auch „Sekt g. U.“ sind Erzeugnisse, die in geschlossenen Behältnissen bei 20° C einen auf ungelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 3,5 bar aufweisen. 
Wenn entweder die der Herstellung zu Grunde liegenden Trauben oder der Grundwein aus Österreich stammen, darf das Erzeugnis mit „Österreichischer Sekt“ bezeichnet werden. Ist lediglich die Herstellung des Sekts in Österreich erfolgt, darf das Produkt mit „hergestellt in Österreich“ bezeichnet werden.

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