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Tchibo: Bekleidung und Haushaltswaren drücken Umsatz

29.08.2018

Schlechtere Geschäfte mit Bekleidung und Haushaltswaren haben 2017 auf den Umsatz des deutschen Kaffee- und Handelskonzerns Tchibo gedrückt. Dafür lief es mit dem Kaffee-Geschäft besser.

Das Ergebnis von Tchibo vor Steuern und Zinsen (Ebit) gab im vergangenen Jahr von 199 Mio. auf 17 Mio. Euro nach. Damit lag der Umsatz 2017 mit 3,2 Mrd. Euro um 2,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Grund dafür sollen schlechtere Margen im Bekleidungs- und Haushaltswarenbereich sein. Dafür konnte das Kaffeegeschäft bei Umsatz und Marktanteilen zulegte. Das Unternehmen will heuer mit einer „hohen Kostendisziplin“ zu einem besseren Ergebnis kommen. Trotzdem erwartet die Maxingvest-Holding, in der die Eigentümerfamilie Herz ihre Hauptbeteiligungen Tchibo (100%) und Beiersdorf (über 50 %) gebündelt hat, wieder mit einem Umsatzrückgang. Verantwortlich dafür ist eine Änderung der Non Food-Sortiment-Politik. Im Kaffeebereich wird aber ein erneuerter Ausbau der Marktanteile erwartet.  

Zwar läuft es bei Tchibo nicht ganz so rund, dafür verbesserte sich der Umsatz von Beiersdorf von 6.752 Mio. Euro auf 7.056 Mio. Euro (+5%). Das Plus resultierte aus den beiden Unternehmensbereichen Consumer, mit Marken wie Nivea oder Eucerin  (€ 2016: 829 Mio. €, 2017: 881 Mio.), sowie der Sparte tesa (2016: 186 Mio. €; 2017: 207 Mio. €).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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