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Tee Herkunft

17.07.2002


Die meisten Leute trinken Tee, weil sie seine anregende Wirkung lieben.

Im Codex werden Herstellung, Beschaffenheit oder sonstige Merkmale, die für die Verkehrsfähigkeit von Bedeutung sind, beschrieben. Hier die wichtigsten Facts für das Verkaufs- bzw. Beratungsgespräch in komprimierter Form.
- Tee wird ausschließlich aus Blättern, Blattknospen und zarten Stielen des Teestrauches (Camellia sinensis) aus der Familie der Teegewächse (Theaceen) gewonnen. Darunter fallen der Schwarztee und auch Grüntee.
- Trotz der Namensgleichheit sind Kräuter- und Früchtetee keine „Tees“, sondern teeähnliche Erzeugnisse.

Begründung: Weil für die Herstellung von Kräuteertees Pflanzenteile verwendet werden, die nicht vom Teestrauch stammen. Für die Herstellung von Pfefferminztee (Kräutertee) werden Pfefferminzblätter oder für Hagebuttentee (Früchtetee) Hagebutten wie Tee verwendet.
- Für die Produktion von aromatisiertem Tee und aromatisierten teeähnlichen Erzeugnissen dürfen nur bestimmte Zutaten verwendet werden, so beispielsweise Zimt, Nelken und auch Aromen aber nur natürliche oder naturidentische.

In den Verkaufsregalen des heimischen Lebensmittelhandels kann man Produkte wie Schwarztee aromatisiert mit Vanille oder Hagebuttentee aromatisiert mit Zitrone vorfinden.
Tee wird nach den Anbaugebieten (Proveniencen) unterschieden. Das Anbaugebiet (Klima, Bodenbeschaffenheit) ist ein wesentliches Kriterium für den Geschmack des Tees. Die größten und bekanntesten liegen in Indien, Sri Lanka (Ceylon), Indonesien, Afrika, China und Japan. Echte Tee-Kenner orientieren sich immer an den Anbaugebieten und achten dabei auf folgende Faustregel: Je höher das Anbaugebiet liegt, desto besser und wertvoller der Tee.

Wichtig für die Güte des Tees ist die Erntezeit. Man unterscheidet First-Flush-Tees (so nennt man den Tee der ersten Pflückung im März/April) und die Second-Flush-Tees, aus den Erntemonaten Mai/Juni, welche beide die qualitative Spitze darstellen.

Hier einige der bekanntesten Tee-Anbaugebiete.

Assam: Die Flußebene des Brahmaputras in Nordindien ist der weltgrößte Teedistrikt. Assam-Tees sind besonders kräftig, herb und vollmundig.
Darjeeling: Von den Hängen des Himalayas (2000 bis 3000 Meter Höhe) werden die edelsten Teesorten gepflückt. Darjeelings sind fein aromatisch und blumig, eine Delikatesse für Kenner.
Ceylon: Das heutige Sri Lanka bietet ebenfalls Spitzenqualitäten, die am ehesten als rassig und herb zu beschreiben sind.
China: bietet ein breites Geschmackspektrum; hat weiche und rauchige Tees (z. B. Keemun-Tee oder die grünen Sorten).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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