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Theke vs. Selbstbedienung

15.04.2004

In der Theke zugelegt haben die Bereiche Frischkäse, Weichkäse und Hartkäse, leichte Einbußen beim Thekenabsatz verzeichnet Schnittkäse, der wiederum im SB-Regal zulegen konnte. Der Gesamtabsatz in der Theke ist im Jahr 2003 vs. 2002 stabil geblieben und liegt bei ca. 11.600 Tonnen (Quelle ACNielsen).

Frische und Beratungs-Kompetenz zählen zu wichtigen Profilierungsmerkmalen im Super- und Verbrauchermärkten, die Käsetheke spielt dabei eine wichtige Rolle. Es bedarf in der Käseabteilung einer feinen Balance zwischen Frische- und Spezialitätenkompetenz an der Theke sowie einem convenienten Basis-Angebot in der Selbstbedienung.

Die Theke stellt für hochwertige Markenprodukte und Spezialitäten die von fachkundigem Personal ansprechend in der Käsetheke präsentiert werden, eine Anlaufstelle für Käsegenießer dar und bietet dem Handel die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben und Produkte mit höherer Spanne zu platzieren. Die Kommunikation zwischen Verkaufspersonal und Konsumenten hilft, die Wünsche der Verbraucher besser auszuloten und die Probierfreudigkeit anzuregen.

Der SB-Bereich wird sich laut Expertenmeinung in Zukunft noch stärker als der Thekenbereich entwickeln, da für die Konsumenten Convenience ein sehr wichtiger Punkt ist. Vor allem die geschnittene, vorabgepackte Ware ist für die Konsumenten sehr praktisch und ladet auch zu Impulskäufen ein, da ein lästiges Warten und Anstellen vermieden werden kann. Einen wichtigen Anteil am SB-Umsatz werden daher auch die von der Theke vorgeschnittenen und frisch abgepackten Käsesorten haben.

Die Zeit der „eiligen Einkäufer“ bringt es mit sich, dass häufig der SB-Bereich der Bedienungstheke vorgezogen wird. Daher ergibt es auch Sinn, wenn die so genannten „Cabriotheken“ mit vorverpackter Ware stärker ausgebaut werden. Der Konsument kann „sein“ Stück schnell aussuchen, hat aber dennoch das Gefühl „frisch vom Stück“ gekauft zu haben. Viele Hersteller sehen es jedoch als besonders wichtig an, die Käsestücke zu „branden“ – d.h. die von den Herstellern zur Verfügung gestellten Prepack-Etiketten einzusetzen. Für wichtig wird auch eine Blockplatzierung in der Käsetheke gehalten (themenbezogen – z. B. nach Herkunft).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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