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Dass man mittlerweile mehrgängige Menüs mit Tiefkühlprodukten zaubern kann, ist kein Geheimnis. Beachtlich ist allerdings die zunehmende Raffinesse der Speisen.

Tiefgekühlt ist heiß

15.02.2016

Ungebrochen beliebt sind bei den Österreichern Produkte aus der Tiefkühlung. Neuentwicklungen passen sich immer schneller geänderten Verbraucherwünschen an.

Der gesamte TK-Markt (inklusive Speiseeis) generierte im Jahr 2015 einen Umsatz von knapp 644 Mio. €, der Markt ohne Eis erlitt einen leichten Rückgang um 0,2% (exkl. Diskont). Die großen Segmente – TK-Fertiggerichte, TK-Fisch sowie TK-Gemüse­   – können sich teilweise über Zuwächse im vergangenen Jahr freuen. Fisch und Meeresfrüchte konnten um 2,1% im Wert zulegen (inklusive Diskont). Das Wachstum kommt vor allem aus dem Subsegment Fischstäbchen, wo Marktführer Iglo mit einem Plus von 9,8% das Segment zum Wachsen bringt (+ 7,3%).
Naturgemüse, Naturfisch sowie Mikrowellen-Gerichte stagnieren bzw. sind rückläufig. Einen deutlich positiven Trend zeigt die Kategorie rund um Spinat. Iglo hat hier rezeptierte Spinatprodukte auf den Markt gebracht wie z.B. Pasta-Spinat oder Blattspinat mit Pinienkernen, die das Segment zum Wachsen gebracht haben.

Nach einem sehr starken 2014 muss die Kategorie TK-Pizza inkl. Snacks/Baguette 2015 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen, zählt aber weiterhin zu den großen Umsatzbringern des gesamten TK-Marktes. TK-Pizzen und Baguettes kommen regelmäßig in die Backrohre Österreichs, denn beachtlich sind auch die von der GfK ausgewiesenen Käuferreichweiten für TK-Pizzen inkl. Snacks/Baguettes: Immerhin greifen rund 2/3 aller österreichischen Haushalte zumindest einmal pro Jahr zur Pizza aus der Tiefkühlung; auch die Wiederkaufsrate von knapp 80 % kann sich sehen lassen.
Dazu Aldo M. Palkovich, Marketing Consultant bei GfK: „Betrachtet man den Markt für Tiefkühlkost, so zeigt sich, dass 98 % aller österreichischen Privathaushalte im betrachteten Zeitraum zumindest einmal ein TK-Produkt gekauft haben. Im Detail ist zu beobachten, dass sich die Käuferreichweite im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 % erhöht hat. Auch die Ausgaben je Einkaufsakt stiegen in der betrachteten Periode auf mehr als 5,6 €.Der Vergleich von Hersteller- zu Handelsmarken zeigt ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Etwas mehr als 89 % der österreichischen Privathaushalte kauften ihre Tiefkühlkost von Herstellern. Die Käuferreichweite der Private Labels liegt bei 92 %. Die Herstellermarken können bei den Ausgaben pro Einkaufsakt ein Plus von 3 % im Vergleich zur Vorjahresperiode verbuchen.
In Hinblick auf die Segmente sind TK-Gemüse, -Obst bzw. -Kräuter mit einer Reichweite von etwas mehr als 88 % das mit Abstand wichtigste Segment. Ihnen folgen tiefgekühlter Fisch bzw. tiefgekühlte Meeresfrüchte (ohne Beilage) auf dem zweiten und TK-Fertiggerichte auf dem dritten Platz.“ (Quelle: GfK Consumer Panel Services – 4000HH inhome consumption – Österreich Gesamtmarkt). 

Die Sortiment-Neuheiten finden Sie in der Handelszeitung Ausgabe Nr. 4/2016

Autor/in:
Wolfgang Friedrich
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