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In Tirol wird über Regionalität nachgedacht

30.05.2007

Ein zusätzliches regionales Bruttoinlandsprodukt von 130 Millionen Euro, ein Anstieg des regionalen Volkseinkommens um 91 Millionen Euro, eine Schadstoffkostenreduktion um sechs Millionen Euro und 1040 neue Arbeitsplätze:

Laut einer Studie der Johannes-Kepler-Universität Linz im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung sind beachtliche Ergebnisse zu erzielen, wenn zehn Prozent mehr regionale statt importierte Produkte konsumiert werden würden.

Bauern Mut machen
Die Studie belegt erstmals wissenschaftlich, dass der Kauf heimischer bäuerlicher Produkte Arbeitsplätze sichert, die Wertschöpfung im eigenen Land bleiben lässt sowie die Umwelt durch kurze Transportwege schont. Allein der Lebensmittelimport verursacht jährlich Umwelt- und Klimaveränderungskosten in der Höhe von rund 100 Millionen Euro. Nur eine vor Ort erzielte Wertschöpfung und das bewusste Konsumverhalten jedes Einzelnen können solche Auswirkungen verhindern. „Darum hat sich Spar als Motor der heimischen Wirtschaft zum Ziel gesetzt, das Selbstbewusstsein der heimischen Bauern und Lieferanten zu stärken. Wir wollen mit unseren Aktivitäten den Bauern Mut machen, diesen Weg mit uns weiterzugehen“, erklärte Christoph Holzer, GF Spar Zentrale Wörgl, im Rahmen der Vorstellung der Aktion „Tirol isst besser bei Spar“ in der Landeslehranstalt Rotholz.
Nach der Premiere im Vorjahr werden auch heuer wieder aus diesem Anlass ca. 250 Spar-Lehrlinge und Spar-Mitarbeiter zu „Tirol-Experten“ ausgebildet und im Rahmen der Kampagne „Tirol isst besser bei Spar“ zu Botschaftern regionaler Lebensmittel geschult. Sämtliche Lehrinhalte wurden von Spar, Agrarmarketing Tirol und der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend erarbeitet. Mit der Aktion forciert Spar gemeinsam mit der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend heimische Produkte. „Regionaltypische Lebensmittel stehen nicht nur für Genuss, Identität und Zugehörigkeit, sondern auch für Umwelt- und Wirtschaftsvorteile. Das ist die Botschaft von ‚Tirol isst besser‘, der gemeinsamen Kampagne von Spar und der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend“, so Holzer.

Kein Gag für Spar
Dadurch, dass Spar seit Jahren eine Partnerschaft mit 150 Tiroler Lieferanten pflegt, haben die Tiroler die Wahl zwischen mehr als 1200 heimischen Produkten, die mit dem Hinweis „Ein Produkt aus Tirol“ gekennzeichnet sind. „Ehrlichkeit und Transparenz ist uns beim Thema Förderung der Regionalität enorm wichtig. Spar möchte die regionale Idee nachhaltig und langfristig weiterentwickeln. Das ist für uns kein Marketingthema, sondern Inhalt“, bekräftigte Holzer.

Bei Spar geht man seit Jahren mit gutem Beispiel voran und fördert erfolgreich regionale Wirtschaftskreisläufe: Im Jahr 2006 wurden 6 Mio. l Trinkmilch, 6 Mio. Becher Tiroler Fruchtjoghurt, 2 Mio. Stück Tiroler Salate, 700.000 Bund Tiroler Radieschen und 400.000 kg „Qualität Tirol“-Kartoffeln von Spar-Konsumenten gekauft. „Der Verbraucher übt damit einen unmittelbaren Einfluss auf die Arbeits- und Lebensqualität in seiner Region aus“, so Holzer.
„Ich danke der Spar Tirol und der Jungbauernschaft/Landjugend für die Initiative ‚Tirol isst besser‘! Hier profitieren Umwelt und Wirtschaft und vor allem die Konsumenten. In kaum einem anderen Land kann man es sich leisten, hochwertiges, unbelastetes Trinkwasser für die landwirtschaftliche Produktion einzusetzen. Als Regierungsmitglied von Tirol stehe ich voll hinter dieser Aktion“, so Landesrat Anton Steixner. Auch die Jugendvertreter der Jungbauernschaft/Landjugend, Landesleiterin LA Claudia Hirn und Landesobmann Adi Moser meinten: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, verstärkt auf die Vorteile heimischer Lebensmittel hinzuweisen. Es ist höchst erfreulich, dass Spar und seine Mitarbeiter uns bei der ‚Tirol isst besser’-Kampagne unterstützen und wir gemeinsam die Gelegenheit haben, Konsumenten zu überzeugen, dass Tirol wirklich besser isst – mit Lebensmitteln aus der Region.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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