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Transgourmet forciert Fleisch aus Österreich

17.02.2020

Mehr als 11.000 Tonnen Fleisch und 5.600 Tonnen Wurst- und Selchwaren werden pro Jahr verkauft. Qualität aus Österreich wird dabei durch Eigenmarken forciert.

Transgourmet, der heimische Marktführer im Bereich Gastronomie-Großhandel, bietet mit mehr als 1.400 Fleisch- und Geflügelprodukten und rund 1.000 Wurst- und Selchwaren-Artikel das umfangreichste Sortiment der Branche an. „Davon stammen bereits 900 Produkte aus Österreich. Wir arbeiten partnerschaftlich mit 40 heimischen Lieferanten zusammen und möchten das Bewusstsein für heimische, regionale Qualität dezidiert steigern,“ erklären Thomas Panholzer, Geschäftsführer Transgourmet und Manuel Hofer, Geschäftsführer TOP-TEAM Zentraleinkauf, der für den Einkauf bei Transgourmet verantwortlich zeichnet, unisono. Bei Rindfleisch liegt der „rot-weiß-rote“ Anteil schon bei 70 %, besonders im Bereich Schweinefleisch identifiziert der Händler „sehr großes Potenzial für österreichische Produkte“, werden doch aktuell aufgrund der großen Nachfrage nach günstigen Produkten sehr viele Teile importiert.

Heimische Qualität statt Billigstpreis

Gelingen soll das unter anderem durch die Kooperation mit dem Verein „Land schafft Leben“ und intensiver Aufklärungsarbeit über die Vorzüge heimischer Produkte. „Naturgemäß müssen wir ein breites Angebot in allen Preis- und Qualitätsstufen im Sortiment abbilden, gerade bei unseren boomenden Eigenmarken – wo wir die gesamte Wertschöpfungskette aktiv mitgestalten können – setzen wir auf österreichische Qualität,“ so Panholzer und Hofer. Sie wollen verstärkt die Themenbereiche Tierwohl, Herkunft und Verarbeitung in den Vordergrund rücken. Schon jetzt ist Transgourmet bei Fleischprodukten Branchenführer in den Bereichen Bio- und Nachhaltigkeit. „Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und wollen dazu beitragen, heimische Qualitätsprodukte zu forcieren. Dazu müssen Konsumenten eine gute Entscheidungsgrundlage haben“, so Manuel Hofer. Er tritt – auch im eigenen Interesse – an, diese zu legen, wird dem Handel doch oft vorgeworfen, Billigstprodukte zu forcieren und damit gegen die heimische Bauernschaft zu agieren. „Nur wenn Gäste bewusst heimische Qualität nachfragen, verschwinden Billigstimporte“, so Panholzer, der weiß, dass „alle an einem Strang ziehen müssen, um eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen.“

Breitestes Angebot im Gastro-Großhandel

In den neun Transgourmet und vier Transgourmet Cash&Carry Standorten werden pro Jahr mehr als 11.000 Tonnen Fleisch und 5.600 Tonnen Wurst- und Selchwaren verkauft. „Damit geht eine große Verantwortung einher“, sind sich die Beteiligten bei Transgourmet bewusst. Das Sortiment umfasst alles, „was das gastronomische Herz begehrt“. Die Palette reicht klassischen Schweinekarree über eine breite Bio-Platte bis hin zu Spezialitäten aus Übersee. „Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl an nachhaltigen Produkten aus handwerklicher Produktion und ebenso Bio-Produkte an“. 

Eigenmarken „made in Austria“: Breites Angebot an „fleischigen“ Produkten

Die Eigenmarken machen bereits rund ein Drittel der Verkaufsmenge – in Summe also 3,5 Mio. Kilogramm Fleisch – aus. Der Händler bietet Fleischprodukte in allen Segmenten vom günstigsten bis zum Nachhaltigkeits-Sieger an. Führend dabei ist die Eigenmarke Quality: Die 200 Produkte stammen zu 100 % aus Österreich und tragen das AMA-Gütesiegel, das bestätigt, dass die Tiere von der Geburt über die Mast bis hin zur Schlachtung „echte Österreicher“ sind. Hinter der Marke stehen 4.000 ausgewählte österreichische Rinderbauern der ARGE Rind, das Schweinefleisch stammt gleichfalls von heimischen Mastbetrieben. Das Engagement für die heimische Landwirtschaft und das Bekenntnis zu heimischer Ware umfasst bei Transgourmet – anders als im Branchenvergleich üblich – auch das Preis-Einstiegs-Segment: „Wir sind besonders stolz darauf, dass auch unsere Preis-Einstiegsprodukte im Rindfleischbereich unter Transgourmet Economy aktuell zu 100 % aus Österreich kommen“, weiß Thomas Panholzer um die Alleinstellung. Für heuer ist – abhängig von der Entwicklung am Markt – auch der Umstieg auf heimische Qualität im Bereich Schweinefleisch geplant.

Gefragte Expertise: Transgourmet beschäftigt Fleisch-Sommelier

Transgourmet setzt auf Wissensvermittlung, u.a. von Fleisch-Sommeliers. Florian Peham stellt dieses den Gastro-Kunden zur Verfügung: „Als Category Manager und Berater setze ich mich dafür ein, österreichisches Fleisch und die entsprechenden Vorzüge so zu transportieren, dass alle Protagonisten der Wertschöpfungskette von Bauern über Produzenten bis hin zu Gastronomen und Händlern, davon profitieren.“ Manuel Hofer ergänzt: „Jeder Kaufakt ist eine weitreichende Entscheidung und Willensbekundung: Für oder gegen Bio, für oder gegen Nachhaltigkeit für heimische Landwirtschaft oder dagegen“. Das ist auch das Anliegen des Vereins „Land schafft Leben“, der „Österreichischen Lebensmitteln auf der Spur ist“ und transparent und wertfrei aufzeigt, wie hierzulande Lebensmittel produziert werden.

Der Verein wird sein Wissen über die Transgourmet eigenen Medien und Kommunikationskanäle ab sofort auch der Gastronomie zur Verfügung stellen und damit eine fundierte Wissensbasis für Einkaufsentscheidungen legen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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