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Nun ist der Wechsel von Pfeiffer zu Transgourmet auch sichtbar.

Transgourmet: Umfirmierung abgeschlossen

30.03.2016

Seit Anfang des Jahres ist C+C Pfeiffer Teil der Transgourmet-Familie. Nach der Änderung des Firmenwortlautes wird mit 4. April 2016 Transgourmet auch nach außen hin sichtbar.

„Ab Montag heißt Österreichs Marktführer im Gastronomie-Großhandel Transgourmet“, freuen sich Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident der Transgourmet Holding AG, sowie die beiden Österreich-Geschäftsführer Thomas Panholzer und Manfred Hayböck. Das Unternehmen tritt mit einem Umsatz-Höchststand den Eigentümerwechsel an: So wurden im Jahr 2015 erstmals mehr als 497 Mio. Euro in Österreich umgesetzt, was einem Plus von 6,67% zum Vorjahr (465 Mio. Euro Umsatz) entspricht.

Schneller Start für Transgourmet

Der Markenwechsel wurde in Rekordzeit vollzogen, immerhin erfolgte der Verkauf an die Schweizer Transgourmet-Gruppe erst Anfang des Jahres. Mitarbeiter, Märkte, Auswahl, Service, die Kombination aus Abholung und Zustellung sowie das gute Preis-Leistungsverhältnis bleiben aber – und sollen sogar ausgebaut werden. Transgourmet Österreich ist selbstständig aufgestellt. Das heißt, dass alle zentralen Bereiche wie Einkauf, Marketing, Vertrieb, Personal, Disposition, Qualitätsmanagement, Logistik, Buchhaltung, IT und Controlling in Österreich installiert sind. Daher wuchs das Team von Transgourmet Österreich zwischenzeitig um über 50 Mitarbeiter an und hält nun bei 1500.

Erweiterung und Modernisierung fix geplant

Zusätzlich zu den bestehenden acht Transgourmet und vier mein c+c Märkten nimmt die Expansion nach Westösterreich konkrete Formen an. „Anfang 2017 wird der Spatenstich für einen neuen Standort stattfinden“, erklärt Hayböck. Darüber hinaus sind Erweiterungen in Spielberg sowie Brunn am Gebirge und umfassende Umbauten der mein c+c Standorte in Feldbach und Bruck/Mur geplant. Keine Änderung gibt es beim Sortiment: Die bekannten heimischen Industriemarken werden weiterhin bei Transgourmet Österreich zu finden sein. „Der klare Bezug zu Österreich – sowohl in der Herkunft als auch im Geschmack – bleibt“, so Hayböck. „Wir verkaufen heute beispielsweise bei Fleisch und Wein 80 Prozent österreichische Produkte – daran wird sich nichts ändern.“

Qualitätsmarken bleiben, Eigenmarken kommen

Im Laufe des Jahres kommen drei Transgourmet-Eigenmarken: Produkte aller relevanten Warengruppen werden sich in der Preiseinstiegsmarke economy, der Preis-Leistungsmarke Quality und der Top-Marke „Premium“ finden. Auch österreichische Produzenten kommen für die Produktion der Eigenmarken in Frage. Bei Produkten, die aus internationalen Beschaffungsmärkten stammen, wie beispielsweise Reis oder Tafelöl, profitiert das Unternehmen und damit die Kunden von der optimalen Anbindung an die internationalen Beschaffungsmärkte durch die Transgourmet-Familie. Eine Novität am österreichischen Markt ist die Transgourmet Nachhaltigkeitsmarke, in der die Kriterien natürliche Ressourcen, Tierwohl und handwerkliche Tradition vereint werden. Produkte dieser Marke, die in Österreich 2017 unter einem neuen Namen eingeführt wird, stehen für klar benannte Herkunftsregionen und eine Herstellung, bei der Tradition und die Philosophie der Produzenten einfließen.

Für 2016 halbe Milliarde Umsatz angepeilt

Das große Finale des Markenwechsels ist gleichzeitig der Start, um die neue Marke Transgourmet emotionell aufzuladen: Bis Jahresende soll der Name Transgourmet denselben hohen Bekanntheitsgrad wie vormals C+C Pfeiffer besitzen, und vor allem soll die Gastronomie einen noch stärkeren, frischeren und noch kundennäheren Gastronomie-Markt „Transgourmet“ erleben. 2015 verzeichnete das Unternehmen einen neuen Umsatzrekord: Erstmals wurden 497 Millionen Euro Umsatz erreicht. „Dass uns das in einem sehr turbulenten Jahr gelang, freut uns umso mehr“, so Hayböck. Den Takt für die Zukunft gib Hansueli Loosli als Eigentümervertreter vor: „Bis Ende des Jahres soll der Grundstein für einen weiteren Standort im Westen Österreichs gelegt sein und umsatzseitig die halbe Milliarde übertroffen werden.“

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