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Tschernobyl: Wild und Pilze strahlenbelastet

26.04.2006

Selbst 20 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl weisen Wild und Pilze immer noch eine erhöhte Strahlenbelastung auf. Regelmäßige Untersuchungen der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zeigen, dass der zulässige EU-Grenzwert von 600 Becquerel (Bq) pro Kilogramm bei im Handel erhältlichem Wildfleisch und Pilzen in den vergangenen Jahren nur in wenigen Fällen überschritten wurde. Wildfleisch aus Gatterhaltung - das den Hauptanteil des in Österreich verzehrten Wildes ausmacht - oder aus Gebieten mit regelmäßiger Fütterung sei prinzipiell weniger belastet als Wild in großen zusammenhängenden Wäldern mit wenig Zufütterung. "Schwarz- und Rotwild aus stark belasteten Gebieten - etwa dem oberösterreichischen Alpenvorland, den Zentralalpen oder der Koralm-Region - kann aber immer noch deutlich höher belastet sein, sofern es nicht aus Gatterhaltung stammt", erklärte Christian Katzlberger vom AGES-Kompetenzzentrum Strahlenschutz und Radiochemie.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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