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Umsatzsprung & Ergebnisrückgang bei Spar-Teilkonzern

04.09.2017

Spar veröffentlicht die Halbjahresbilanz des Spar-Teilkonzerns: der Halbjahresumsatz ist um acht Prozent gestiegen, aber der Konzern verzeichnet auch acht Prozent weniger Nettogewinn. 

Aufgrund einer emittierten Unternehmensanleihe veröffentlicht Spar die Halbjahresbilanz des sogenannten Spar-Teilkonzerns - dieser beinhaltet Spar Österreich, Hervis und das Kroatien-Geschäft. Der Bericht zeigt, dass die Nettoerlöse im ersten Halbjahr 2017 um 8 Prozent auf 3,03 Mrd. Euro gestiegen sind. Ende dieses Monats soll die Unternehmensanleihe zurückgezahlt werden, eine erneute Anleihe ist derzeit nicht vorgesehen.

Die volle Wirksamkeit der Zielpunkt-Übernahme sowie Zusatz-Umsätze durch die Akquise von 62 Billa-Standorten und des Logistikzentrums in Kroatien hat dem Teilkonzern zu einem Umsatzsprung verholfen. Spar hat jetzt insgesamt 100 Standorte in Kroatien, die Umsätze sollen hier um 60 Prozent gestiegen sein. Auch im Lebensmittelhandel verzeichnet der Konzern im Halbjahr ein Plus von 8,28 Prozent und Sporthandelskette Hervis erlöste fast vier Prozent mehr.

 Durch die Übernahme der Billa-Märkte kam es aber auch zu hohen einmaligen Aufwänden, das wird in den fast sieben Prozent verringerten Ergebnis vor Steuern (EBT) bemerkbar. Genauso ging der Nettogewinn (Periodenergebnis) um 8 Prozent auf 37,4 Mio. Euro zurück. "Dies ist vor allem auf den umfangreichen Umstellungsprozess der bisherigen Billa-Märkte auf Spar-Märkte und auf die in diesem kurzen Zeitraum noch nicht nutzbaren Synergieeffekte zurückzuführen", heißt es im Bericht. Für die zweite Jahrehälfte sind allerdings schon Investionen von über 250 Mio. Euro geplant. 

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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