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Umsatzsteigerung bei Transgourmet Österreich

20.02.2018

Der Gastronomie-Großhändler konnte 2017 seinen Umsatz gegenüber 2016 um 22 Millionen Euro steigern. Ausschlaggebend dafür waren die Zuwächse im Frischebereich. Zu den Erfolgsfaktoren zählt auch die Kooperation samt Lizenzvertrag mit der heimischen Kultmarke Keli Limonade.

Transgourmet präsentiert für das vergangene Geschäftsjahr eine äußerst positive Bilanz: Das Handelshaus steigerte seinen Umsatz um 22 Millionen auf insgesamt 538 Millionen Euro. Herausragend gewachsen sind dabei die Frischebereiche Fisch (plus 13 Prozent), Fleisch sowie Obst und Gemüse. Die beiden Österreich-Geschäftsführer Manfred Hayböck und Thomas Panholzer zeigen sich mit dem Ergebnis «hochzufrieden», konnte doch auch die Marktführerschaft mit einem Anteil von mittlerweile 23 Prozent1 im Bereich Gastro-Großhandel ausgebaut werden.

Brückenschlag in den Westen

Im Vorjahr erfolgte außerdem mit dem Spatenstich beim neuen Standort in Schwarzach (Vorarlberg) der Brückenschlag des Unternehmens in den Westen. Insgesamt investierte Transgourmet Österreich 2017 34,5 Millionen Euro, auch um Märkte wie Wels, Bruck und Brunn/Geb. zu modernisieren und vergrößern. Die strategische Partnerschaft mit Keli sowie die Lancierung von Transgourmet Vonatur – der ersten Eigenmarke im Bereich Nachhaltigkeit – fielen ebenfalls in das abgelaufene Jahr. Weiterer Erfolgsfaktor waren die umfangreichen Dienstleistungsangebote des Unternehmens. So punktete Transgourmet unter anderem durch seine Verleihservice, beispielsweise  beim Formel 1-Rennen in Spielberg.

Markt in Schwarzach eröffnet Mai 2018

Der neue Standort in Vorarlberg wird  im Mai 2018 eröffnet werden. Bis zu 2500 Gastronomiebetriebe vom Arlberg bis zum Bodensee liegen im Einzugsgebiet des Transgourmet-Standortes in Schwarzach, der neben dem typisch regionalen Sortiment auch mit besonderem Service punkten soll. Laut einer Studie, die von Transgourmet anlässlich des Markteintritts in Auftrag gegeben wurde, legen die Vorarlberger Gastronomen neben der geforderten hohen Qualität der Produkte und der Kundenbetreuung insbesondere Wert auf die Regionalität des Sortiments. „Hier können wir punkten, denn bei uns wird es Vorarlberg zu kaufen geben“, so Panholzer. „Wir werden besonders darauf achten, viele regionale Produzenten zu listen, um die diesbezügliche Nachfrage zu bedienen.“ Insgesamt werden rund 25.000 verschiedene Artikel angeboten werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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