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Und nochmals: Sonntagsöffnung

23.11.2005

"Öffnungszeitengesetz - Betriebszeitengesetz" heißt ein ebenso sprödes wie umfassendes Nachschlagewerk zum Thema Arbeitszeit in Österreich, das am Dienstagabend im Parlament in Wien vorgestellt worden ist. Die von Walter Nöstlinger, einem Experten der Arbeiterkammer (AK) kommentierten Gesetzes- und Verordnungstexte bieten eine minutiöse Bestandsaufnahme der unübersichtlichen, seit 2003 bundesländerweise unterschiedlichen Regelungen. Auch das aktuelle Betriebszeitengesetz, das auch für Industrie und Dienstleistungen gilt, ist in dem Buch erfasst. Bei der Vorstellung durch die zweite Präsidentin des Nationalrats, Barbara Prammer (S), bekannten sich die Spitzenvertreter von Katholischer Kirche und Sozialpartnerschaft zum freien Sonntag. Ein arbeitsfreier Sonntag sei für Christen nicht nur ein religiöses Gebot im engeren Sinn, sondern auch ein soziales, nämlich dass die Zeit eines Menschen nicht völlig mit ihrer wirtschaftlichen Nutzung ausgefüllt werden dürfe, sagte der frühere Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern.

Als "Tage der Gemeinschaft" seien Sonn- und Feiertage für eine Gesellschaft unentbehrlich, sagte Gewerkschaftschef Fritz Verzetnitsch im Vorwort zu dem im ÖGB-Verlag erscheinenden Buch. Auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl sprach sich für den freien Sonntag aus. Umfragen hätten ergeben, dass es keinen Bedarf an einer generellen Sonntagsöffnung gebe. Beim freien Sonntag gebe es in Österreich einen "breiten gesellschaftspolitischen Konsens", die bestehenden Ausnahmeregelungen seien ausreichend.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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