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Unilever: Nachhaltigkeitsprogramm treibt Wachstum

24.04.2013

Das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsmodell von Unilever trägt maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Das Unternehmen mit Marken wie Knorr, Magnum, Ben & Jerry's, Axe, Dove, oder Coral verringerte den CO2-Ausstoß seit 2008 um eine Million Tonnen und steigerte den Anteil der Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau auf über ein Drittel. Parallel stieg der Umsatz von 40,5 auf 51,3 Milliarden Euro.

„Nachhaltigkeit ist essentieller Wachstumstreiber für unser Geschäft. Je besser unsere Produkte gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechen und Menschen helfen, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen, desto beliebter werden unsere Marken. Ein effizienter Umgang mit Ressourcen wie Energie oder Rohwaren erlaubt uns zudem, Kosten und Risiken für unser Geschäft zu reduzieren sowie mehr in nachhaltige Innovationen und Marken zu investieren“, sagt Paul Polman, CEO Unilever.

Marken wie Ben & Jerry's, bei denen Nachhaltigkeit einen Schwerpunkt bildet, konnten ihren Umsatz 2012 auch in Österreich deutlich ausbauen. Auch Kindereis-Produkte mit reduzierter Kalorienzahl - in Österreich erfüllen bereits alle Kinder-Innovationen von Eskimo das weltweite Ziel maximal 110kcal zu enthalten - legten konzernweit um 20 Prozent zu. Parallel treibt Unilever die Integration von Nachhaltigkeit auch bei vielen anderen Marken voran.

Seit 2008 hat Unilever dank einem geringeren Verbrauch von Wasser und Energie, einem effizienteren Einsatz von Rohwaren sowie reduziertem Abfall Kosten von rund. Euro300 Million eingespart. Insgesamt hat Unilever in den vergangen vier Jahren den CO2-Austoss seiner Fabriken um ein Drittel - rund eine Million Tonnen - gesenkt, was dem CO2-Austoss von 250.000 Autos entspricht.

In den Fabriken der DACH-Region konnte der CO2-Ausstoß seit 2008 sogar um 45% reduziert werden. Weiters hat das Unternehmen die in den Werken anfallenden Abfallmengen halbiert. Über die Hälfte der 252 Unilever-Fabriken weltweit verursachen keine Deponieabfälle mehr. Dazu gehören alle Produktionsstandorte in der DACH-Region. Das Unternehmen hat sich jetzt das Ziel gesetzt dies für sämtliche Fabriken bis 2015 umzusetzen. Allerdings steht der Produktionsprozess nur für einen relativ geringen Teil des Umwelteinflusses unserer Produkte. Ein weitaus größerer Einfluss entsteht mit 25% durch die verarbeiteten Rohwaren, mit 68% vor allem aber während der Gebrauchsphase unserer Produkte. Zwischen 2010 und 2012 hat Unilever den während der Gebrauchsphase entstehenden CO2-Ausstoß um 6% und den Wasserverbrauch um 7% senken können.

Weiters kommen bereits 36 Prozent der landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau. Besonders große Fortschritte konnten im vergangenen Jahr bei Palmöl, Zucker, Kakao, Gemüse sowie Sonnenblumenöl erzielt werden. Um seine Nachhaltigkeitsziele und von der Gesellschaft gestützte Veränderungen zu erreichen, ist Unilever weiterhin davon überzeugt, dass nur die Zusammenarbeit von Herstellern, Regierungen sowie NGOs und Konsumenten die Grundlage für den Erfolg schaffen kann.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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