Direkt zum Inhalt
Bei der Supermarktkette Unimarkt geht es wieder aufwärts

Unimarkt wieder zurück in der Gewinnzone

28.03.2017

Nach der Zielpunkt-Pleite hat sich die Supermarktkette Unimarkt  wieder erfangen. Der Umsatz war im Geschäftsjahr 2015/16 mit 215 Mio. Euro stabil und der Ertrag lag schlussendlich über 600.000 Euro.

Die Supermarktkette Unimarkt hat die Pleite des Schwesterunternehmens Zielpunkt offenbar gut überstanden. Im Geschäftsjahr 2015/16 hielt das Unternehmen den Umsatz mit 215 Mio. Euro stabil und kehrte in die Gewinnzone zurück: Der Ertrag wurde von minus 217.000 auf plus 637.000 Euro gedreht, berichtete "Die Presse" (Freitag-Ausgabe). Heuer soll es weiter bergauf gehen.

Wieder auf dem Stand vor Zielpunkt

Das laufende Geschäftsjahr 2016/17 ist das erste vollständige nach der Zielpunkt-Pleite. "Derzeit sind wir beim Umsatz sieben Prozent über dem Vorjahr", sagte Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider. Der Gewinn habe sich in ähnlichem Ausmaß verbessert. "Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von Zielpunkt zeigt sich immer klarer. Wir sind jetzt etwa wieder auf dem Stand vor Zielpunkt."

Haider sieht die Gründe für die positive Entwicklung einerseits in einem erfreulicheren konjunkturellen Umfeld und andererseits in einer besseren Positionierung des Unternehmens. "Wir haben uns stark auf unseren Auftritt, unsere Preispolitik, auf Frische und Regionalität konzentriert." Die Restrukturierung sei gut gelungen, wenn auch noch nicht ganz abgeschlossen.

Online-Vertrieb noch nicht profitabel

Das jüngste Kind, der Online-Vertrieb, wächst zwar beständig und stark, das Niveau ist aber noch niedrig und das Geschäft nicht profitabel. "Wir machen pro Monat ein Drittel mehr Umsatz als im jeweiligen Vergleichsmonat davor", dennoch werde man noch viel in die Entwicklung stecken müssen, räumte Haider ein.

Die Pfeiffer Handelsgruppe ist nach der Zielpunkt-Pleite und dem Verkauf von C+C Pfeiffer auf rund ein Drittel geschrumpft und hat sich in Unimarkt-Gruppe umbenannt. Unimarkt übernahm sechs Standorte von der insolventen Schwester - drei in der Steiermark und drei im Burgenland, wo Unimarkt vorher noch nicht vertreten war. Darüber hinaus gibt es Geschäfte in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Kärnten. Die Zahl der Standorte ist von 125 Anfang 2016 auf derzeit 131 gewachsen. Zwei bis drei weitere sollen pro Jahr dazukommen, plant der Unimarkt-Geschäftsführer. (apa/ar)

Werbung

Weiterführende Themen

(v. l. )  ÖFV-Präsident Andreas Haider und Elisabeth Zehetner-Piewald, Bundesgeschäftsführerin Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich
Handel
11.10.2017

Franchising wird wie erwartet immer beliebter – das belegt die neue Studie vom Österreichischen Franchise-Verband und dem WKO/Gründerservice, umgesetzt von der Privatuniversität Schloss Seeberg. ...

Andreas Haider hält seit Anfang Oktober 20 Prozent der Unimarkt Gruppe, zu der unter anderem die Supermarkt-Kette Unimarkt gehört
Handel
05.10.2017

Andreas Haider, langjähriger Unimarkt-Geschäftsführer, ist per 1. Oktober 2017 auch Mitgesellschafter der neuen Unimarkt Gruppe.

Landesrat May Hiegelsberger, und Dkfm. Andreas Haider (Geschäftsführung Unimarkt) mit regionalen Produzenten
Handel
20.09.2017

Die Sehnsucht nach regionalen Produkten wird immer stärker. Das „Genussland Oberösterreich“ fördert gemeinsam mit Unimarkt Regionalität im Handel - ganz im Sinne der Konsumentenwünsche und die ...

Handel
17.07.2017

Bei der aktuellen Studie des ÖGVS zum Thema Online-Supermärkte 2017 konnte der Online-Shop von Unimarkt  reüssieren. Seit kurzem gibt es Online spezielle Produkt-Sets mit Zutaten für ein ...

Andreas Haider, Geschäftsführer Unimarkt und Pfeiffer Großhandel
Handel
26.04.2017

Die zwei großen Bereiche der Pfeiffer HandelsgmbH setzen wiederum auf unternehmerisch denkende Menschen: Bei Nah&Frisch auf selbstständige Kaufleute und bei Unimarkt auf Franchsisenehmer. ...

Werbung