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Versandhandel

19.01.2005

"Das Geschäftsjahr 2004 hatte für Quelle Österreich zwei Gesichter. Wie befürchtet haben uns die Turbulenzen rund um den KarstadtQuelle Konzern im vergangenen Herbst nicht geholfen. Nach einem tollen Start im ersten Halbjahr 2004 führte die öffentliche Debatte über KarstadtQuelle zu einem leichten Umsatzrückgang im zweiten Halbjahr 2004 bei Quelle Österreich. Auch wenn die Bilanz von Quelle Österreich derzeit noch nicht vorliegt muss man einem leichten Umsatzrückgang gegenüber 2003 ausgehen. Der Vorstand von Quelle Österreich ist sich darüber einig, dass es sich aber dabei nur um einen "Einmal-Effekt" gehandelt hat und dass schon heuer merkbar auf die Erfolgsstraße zurückgekehrt ist." Dies erklärte heute Kees Gabriëls, Vorstand Quelle Österreich, bei einem Pressegespräch.

Entgegen aller Unkenrufe im vergangenen Herbst wird der Quelle Katalog auch in Zukunft die zentrale Rolle spielen. Zusätzlich werden künftig die saisonalen Kataloge forciert und zusätzliche Spezialkataloge werden mehr Bedeutung gewinnen. So wird Quelle Österreich noch näher am Kundenwunsch arbeiten. Künftig wird es anstatt zwei sogar vier Hauptkataloge geben, die exakt den Trends der jeweiligen Saison angepasst sind und so die Kundenwünsche optimal erfüllen können!
Darüber hinaus wird Quelle Österreich 2005 schwerpunktmäßig auf vernetzte Vertriebswege setzen.

2005 wird Quelle Österreich für tolle Donnerstagsangebote sorgen. Der Donnerstag ist der "Quelle Tag". Für die Kunden bedeutet der Quelle Donnerstag tolle Angebote. Aus einer Produktpalette von über 50.000 Artikeln gibt es, je nach Saison und Trend, die besten Angebote. Der große Vorteil: Man kommt so stressfrei, bequem, ohne Parkplatzsorgen und vor allem ohne stundenlanges Warten an den Kassen zu seinen Produkten. Quelle liefert diese - wenn gewünscht - innerhalb von 24 Stunden.

Als wichtigsten Erfolgsfaktor der Zukunft bezeichnete Gabriëls die "Multichannel-Strategie": darauf wird Quelle Österreich 2005 noch stärker setzen!

Quelle Vorstand Kees Gabriëls: "Die "Multichannel-Strategie" macht das Einkaufen leichter. Sie ermöglicht wirklich allen Konsumenten, im Sortiment der Quelle rund um die Uhr zu schmökern und dann über eine in Österreich einzigartige Lösung von verschiedenen Vertriebskanälen zu kaufen. Einerseits, das haben die Diskussionen im Herbst vergangenen Jahres eindeutig bewiesen, erfreut sich der klassische Katalog ungebrochener Beliebtheit in Österreichs Haushalten. Zudem spielt www.quelle.at, also der digitalisierte Quelle Katalog, heute schon 11% des Umsatzes ein.
Darüber hinaus bietet Quelle ihr Angebot in über 170 Quelle Shops auf Franchisebasis quer durch Österreich an. Die Angebotsvielfalt runden 10 so genannte technische Fachgeschäfte und gut ausgebildete Außendienstmitarbeiter ab!"

Das E-Business ist ebenso wie der Versandhandel klassischer Distanzhandel. Das ist auch ein Grund dafür, dass sich das Internetgeschäft bei Quelle sehr gut entwickelt. Insgesamt hat Quelle Österreich im Jahr 2004 in etwa 3 Mio. Bestellungen abgewickelt. Dabei wurden etwa 70% der Bestellungen telefonisch erledigt und immerhin bereits 11% aller Bestellungen via Internet. Das bedeutet eine Steigerung der Internetbestellungen innerhalb des letzen Jahres von rund 19%. Die Tendenz ist weiter steigend. Im Jahr 2004 wurden über das Internet € 32 Mio. umgesetzt. "www.quelle.at" verzeichnete über 3 Mio Visits und über 43 Mio. Pageimpressions.

Ein weiterer Grund für den Optimismus bei Quelle Österreich ist die tolle Entwicklung der Imagefaktoren. So gilt Quelle unter allen österreichischen Versandhandelskunden als jener Versandhändler mit den besten Werten: sowohl was Attraktivität, Qualität, Preiswürdigkeit aber auch was modische Aktualität betrifft.

Mit 63% ist der Frauenanteil an den Versandhandelskunden dominant. Eine deutliche Entwicklung ist in den vergangenen Jahren in Richtung immer jüngerer Käuferschichten zu bemerken. So sind bereits rund ein Viertel der Versandhandelskäufer jünger als 29 Jahre, rund die Hälfte der Versandhandelskäufer jünger als 45 Jahre.
Für den Versandhandel spielen in diesem Zusammenhang junge Ledige und junge Paare, Familien mit Kleinkind und Familien mit Schulkind eine ganz bedeutende Rolle. Studien belegen, dass etwa Familien mit Kleinkind zu 69% dazu neigen, im Versandhandel einzukaufen. Eine Verlagerung des Kaufpublikums vom ländlichen Raum in den urbanen Raum ist ebenfalls in den letzten Jahren ablesbar. Derzeit liegt die regionale Verteilung noch bei 50:50.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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