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Vitality als Verbindungselement bei Unilever

12.12.2007

Produktentwicklung. Unilever Austria vereint in seinem Portfolio Food und Non Food-Produkte. Was die beiden in Zukunft gemeinsam haben: beim Konsumenten Wohlbefinden zu schaffen.

Dr. Alfred Schrott, bei Unilever Austria zuständig für Customer Development, setzt genauso wie seine Mannschaft auf Vitality.

Konzerne wie Unilever können allein durch ihre Größe und weltweite Präsenz auf ein Forschungs- und Technologieteam zurückgreifen, von dem man nur träumen kann. Dementsprechend innovativ ist das Ergebnis, das laufend geboten wird. Der Beweis dafür: Der erstmals verliehene Billa-Innovationspreis in Gold für den Bereich „Food“ wurde an „Knorr Vie“ vergeben, ein innovatives Produkt, das – so die Jury – eine wertvolle Ergänzung zum Obst- und Gemüsekonsum darstellt und bei dem auf Zusatz von Zucker und Vitaminen verzichtet wurde.
„Wir sehen unser erklärtes Ziel darin, Produkte zu entwickeln, mit denen sich der Konsument wohl fühlt – sei es im Food-Bereich oder bei Wasch- und Kosmetikartikeln. Das Zauberwort in allen Bereichen heißt „Vitality“, beschreibt Dr. Alfred Schrott, Director Customer Development Unilever Austria jene Entwicklung, die sich schon vor Jahren ankündigte. Denn: „Wir haben schon vor langer Zeit damit begonnen, den Mehrwert in den Produkten zu beachten. Mehrwert im Sinne von: Was kann das Produkt, damit ich mich wohl fühle?“, so Schrott. Die besten Beispiele dafür sind bekannt: Knorr Vie ist ein wohlschmeckender Shot, der 50% des Tagesbedarfs an Obst & Gemüse deckt. Jedes Knorr Vie wird aus konzentrierten Obst- und Gemüsesäften und -pürees hergestellt. Die Zubereitung ist frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen.
„Knorr Vie hat im auslaufenden Jahr bisher bereits 5,8 Mio. Fläschchen abgesetzt und ist damit die klare Nummer 1 im Markt der Frucht- und Gemüsezubereitungen“, freut sich Schrott. Aktuell gibt es drei unterschiedliche Sorten: Apfel/Karotte/Erdbeere, Orange/Banane/Karotte und Ananas/Passionsfrucht/Mais.
Den Grundstein für die Welle an „Wohlfühl-Produkten“ hat vor langer Zeit Becel mit seinen Line Extensions gelegt. Becel selbst wächst noch immer, Becel pro-activ ist in den letzten Jahren um 20 % gewachsen und hat mit bereits 61 % einen immer größeren Anteil an der gesamten Becel-Range.
Rama Cremefine bringt den gesamten Cremen-Markt zum Wachsen. Im auslaufenden Jahr kann Rama Cremefine bereits 20 % Wachstum aufweisen, während der davor lange stagnierende Markt im rollierenden Jahr um 8% wächst. „In Zeiten der Diskussionen über tierische Fette wollen wir in Zukunft verstärkt auf die Vorteile der Pflanzlichkeit hinweisen. Das ist der USP von Rama“, erläutert Schrott.
Im Bereich Non Food war auf der einen Seite die Einführung von Dove Pro Age ein wesentlicher Schritt in Richtung Wohlbefinden bei reiferen Frauen. Auf der anderen Seite hat die gesamte Dove-Kommunikationskampagne, sei es „Wahre Schönheit“ oder eben Pro Age der Weiblichkeit ihren Tribut gezollt. Schrott: Wir sehen an den Bewerbungen für die Pro Age-Anzeige und auch an den Verkaufszahlen, wie wichtig das Thema für Frauen ist. Mit den Dove-Produkten haben wir diese Themen positiv aufgeladen“.

2008 – ein Feuerwerk
Viel sei noch nicht verraten, doch Unilever überrascht im nächsten Jahr mit einer Fülle neuer Produkte und Innovationen, wie zum Beispiel mit einem Schokoduft bei Axe oder der leichtesten Mayonnaise Österreichs vom Marktführer Kuner: Kuner Mayonnaise extra leicht mit nur 3 % Fett.
Und auf einen ausgeklügelten Farbmix bei Knorr darf man auch gespannt sein.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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