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Die beiden VKI-Geschäftsführer Rainer Spenger und Josef Kubitschek

VKI-Finanzierung langfristig gesichert

01.03.2017

Mit dem Beschluss im Ministerrat hat die Bundesregierung den Verein für Konsumenteninformation (VKI) langfristig gesichert. Der Verein für Konsumenten-Information (VKI) erhält ab dem kommenden Jahr 1,5 Millionen Euro.

Der VKI kann sein Angebot für Konsumenten in der bisherigen Qualität aufrecht halten. Durch den Ministerratsbeschluss bekommt der VKI ab dem kommenden Jahr, also 2018, 1,5 Millionen Euro jährlich vom Kartellgericht verhängten Bußgelder.

„Der VKI ist eine wichtige Institution für alle Konsumentinnen und Konsumenten, die sich für deren Rechte einsetzt. Mit jährlich ca. 60.000 Beratungen, 2.000 Interventionen und 100 neuen Klagen pro Jahr ist der Verein unermüdlich für die Österreicherinnen und Österreicher im Einsatz“, betont Sozialminister Alois Stöger, der den Anstoß zur zusätzlichen Finanzierung über Bußgelder gab. „Es wurde Zeit, dass der VKI auch Gelder von Unternehmen bekommt, die sich nicht an die fairen Marktregeln halten“, so Stöger weiter. Das beschlossene Kartellgesetz sieht vor, dass ein Teil der verhängten Bußgelder wieder in den Konsumentenschutz zurückfließt. „Durch das neue Finanzierungsmodell stellen wir sicher, dass der VKI auch weiterhin unabhängig bleibt und die Leistungen für die Konsumentinnen und Konsumenten fortführen kann.“

Der Anstieg der Bußgelder von 220.000 Euro im Jahr 2006 auf zuletzt 34 Millionen Euro im Jahr 2015 zeigt die steigende Bedeutung der Kartellwächter einerseits, aber auch des Konsumentenschutzes andererseits. „Der VKI ist ein Erfolgsmodell von dem alle Konsumentinnen und Konsumenten profitieren. Durch die langfristig gesicherte Finanzierung kann der Verein auch in Zukunft ein werbefreies Magazin zur Konsumenteninformation herausgeben und sein Informationsangebot auch online weiter ausbauen“, erläutert Stöger abschließend.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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