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Vöslauer bringt erste Flasche aus 100 % PET-Recyclat

12.11.2018

Vöslauer Mineralwasser ist als österreichischen Unternehmen die Entwicklung einer PET-Flasche aus 100 Prozent rePET (recyceltes PET) gelungen. Die Umstellung auf die umweltfreundlichen Flaschen soll bis 2025 erfolgen.

Der Nachhaltigkeitspartner der Altstoff Recycling Austria (ARA) Vöslauer, hat gute Nachrichten: „Wir haben viel Energie in die Entwicklung investiert und jetzt ist es soweit: Die erste 100 Prozent rePET-Flasche in der 0,5 Liter Variante ist auf dem Markt“, sagt Vöslauer Geschäftsführerin Birgit Aichinger. Bereits im August 2018 bekannte sich der Mineralwasserproduzent im Rahmen der EU-Kunststoffstrategie als erstes und bislang einziges österreichisches Unternehmen zu einem noch höheren Einsatz von Rezyklat in der Produktion neuer PET-Flaschen. Die freiwillige Selbstverpflichtung wurde der EU Kommission gegenüber abgegeben und beinhaltet eine Steigerung von aktuellen 3.300 Tonnen rePET auf 5.500 Tonnen rePET bis 2025. Jetzt ist dem Getränkeunternehmen, mit der ersten 100 Prozent rePET-Flasche, der nächste große Meilenstein zum Erreichen des Ziels gelungen. Bei der Umsetzung der nachhaltigen Flasche wurde besonders darauf geachtet den Materialaufwand nicht zu steigern.

ARA setzt auf Circular Design

Bis 2025 sollen in Europa insgesamt 10 Millionen Tonnen Recyclingkunststoff zum Einsatz kommen – das sind dreimal mehr als heute. Mit ‚ARA Circular Design‘ hat die ARA als Marktführer der heimischen Sammel- und Verwertungssysteme den Weg dafür bereits geschaffen. Im Rahmen des Programms wird mit Kunden, Verpackungsherstellern und Forschern sowohl die Rezyklierbarkeit von Verpackungen optimiert – ‚Design for Recycling‘ – als auch der Einsatz von Recyclingmaterial signifikant gesteigert – ‚Design from Recycling‘. Dabei bleiben Funktionalität und Attraktivität der Verpackungen vollständig erhalten. „Österreich ist im Spitzenfeld von Sammlung und Verwertung. Dazu gehört auch der Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Industrie: Rezyklate müssen das neue Normal werden. Umso mehr freut uns die Entwicklung von Vöslauer, die diesem Umstand Rechnung trägt“, so ARA Vorstand Christoph Scharff.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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