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Vöslauer-Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler

Vöslauer punktete 2016 trotz durchwachsener Wetterlage

08.05.2017

Sowohl der schwache Sommer als auch der harte Winter forderten 2016 die gesamte Mineralwasser-Branche. Dank starker Impulse durch Produktneuheiten sicherte sich Vöslauer mit einem Umsatz von 94,6 Mio. Euro und einem Marktanteil von 40,4 Prozent wieder den Spitzenplatz am heimischen Mineralwasser-Markt. Aber auch der Export entwickelt sich positiv.

Mineralwasser ist die führende Kategorie unter den alkoholfreien Getränken in Österreich. So wurden im Lebensmittelhandel 2016 ca. 4,7 Millionen Hektoliter Jahresabsatz und rund 166 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaftet. „2016 war für die Getränkeindustrie ein besonders forderndes Jahr. Dem schwachen Sommer ist ein sehr harter Winter gefolgt, was den Getränkekonsum insgesamt und somit auch den Umsatz in der gesamten Branche stark beeinflusst hat“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Vöslauer Mineralwasser AG,  Alfred Hudler. „Gerade vor diesem Hintergrund haben wir 2016 jedoch voll auf unsere Stärken gesetzt und konnten mit diesen punkten.“ Mit einem Marktanteil von über 40 Prozent und einem Jahresgesamtumsatz in 2016 von 94,6 Millionen Euro steht Vöslauer auch 2016 klar an der Spitze der Mineralwasseranbieter in Österreich.

Deutlicher Ausbau des Exports

„Unsere Stärke ist seit jeher, langfristige Entwicklungen am Markt frühzeitig zu erkennen. Das hat sich auch 2016 bewährt: Ob im Handel oder in der Gastronomie, wir stellen den Konsumenten und Konsumentinnen für jede Gelegenheit das passende Produkt zur Verfügung“, betont Hudler. Diese Stärke spiegelt sich auch im Vorjahresergebnis wider: Vöslauer ist längst nicht mehr nur am heimischen Markt eine starke Marke. Gerade im Export konnte das österreichische Mineralwasserunternehmen seine Performance 2016 deutlich ausbauen und eine Steigerung in den Bereichen Handel und Gastronomie um über 11Prozent im Umsatz bzw. rund 12 Prozent im Absatz im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Insgesamt setzt Vöslauer mittlerweile beinahe 11 Prozent seiner Produkte im Export ab. „Als Nr. 1 am heimischen Markt gilt es für uns nicht nur Trends zu folgen, wir setzen sie aktiv und das mit nachweislichem Erfolg. 2016 war für die gesamte Branche ein herausforderndes Jahr. Umso mehr freut es mich, dass wir mit dieser Strategie über unsere Grenzen hinaus punkten konnten“, ergänzt Hudler.

Von München nach Berlin und Düsseldorf

Besonders gut kommen Vöslauer-Produkte bei unseren regionalen Nachbarn an. Wichtigstes Abnehmerland ist Deutschland, wo das Unternehmen sich seit Jahren auf Erfolgskurs befindet. 71 Prozent des Exports gehen ins deutsche Nachbarland. Der deutsche Mineralwassermarkt ist mit über 200 Brunnen und mehr als 500 Marken groß und herausfordernd. In den letzten zehn Jahren ist es Vöslauer jedoch erfolgreich gelungen sich sowohl in der deutschen Gastronomie als auch im Handel als starker Player zu etablieren. So hebt sich das Unternehmen zum Beispiel durch seine innovativen Near Water-Konzepte klar vom deutschen Mitbewerb ab.

2016 lag der Fokus des Mineralwasserherstellers insbesondere auf der bayrischen Metropole. Die erfolgreiche Vermarktungsoffensive in München setzt Vöslauer auch 2017 fort und konzentriert sich zeitgleich auf den weiteren Ausbau in den urbanen Zentren Berlin und Düsseldorf.  Auch in Zukunft verfolgt Vöslauer große Pläne für sein wachsendes Exportgeschäft. Bis 2020 möchte das Unternehmen die Exportquote auf 15 Prozent ausbauen.

Neue Impulse beleben den Markt

Um den Erfolg von Vöslauer auch 2017 weiter auszubauen, setzt das Unternehmen als Vorreiter auf neue Trends und punktet mit Innovationen. Vöslauer beobachtet Entwicklungen am internationalen und heimischen Markt, die besonderes Potential zeigen, genau. Ein Trend prägte dabei schon das Jahr 2016 stark und wird auch 2017 spürbaren Einfluss auf die Getränkebranche nehmen: der Wunsch der Konsumenten nach gesundem Trinkgenuss.

Vöslauer hat diesen Trend in Österreich salonfähig gemacht und 2016 mit gezielten Innovationen punkten können. Vöslauer Produkte, in den Kategorien abseits des klassischen Mineralwassersortiments, sind ausgewogen gesüßt und enthalten grundsätzlich wenig Zucker. Vöslauer Biolimo enthält beispielsweise um ca. 30 Prozent weniger Zucker als herkömmliche Limonaden. Auch Vöslauer Tee ist im Vergleich zu Eistee viel weniger gesüßt. 2016 ging Vöslauer hier konsequent noch einen Schritt weiter und die Kategorie „Near Water“ bekam Zuwachs: Die neuen Vöslauer Flavours reagieren auf den Trend des zuckerfreien Genusses.

Mit der neuesten Produktinnovation Vöslauer Tee bietet Vöslauer seinen Kundinnen und Kunden zudem eine vollkommen neue Produktkategorie, die sich ganz dem Megatrend Gesundheit und Wohlbefinden widmet. Die Kombination aus natürlichem Vöslauer Mineralwasser mit leichter Kohlensäure und echtem Tee-Extrakt - zu 100% bio und zu 100% vegan – ist eine prickelnde und kalorienarme Alternative zu normalem Eistee. Vöslauer Tee ist seit März 2017 im österreichischen Lebensmittelhandel in den Sorten Bio Weißer Tee und Bio Grüner Tee Melisse erhältlich.

Erfolg bringt auch Verantwortung

Doch nicht nur Produktinnovationen stehen bei Vöslauer an der Tagesordnung, auch der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch und Umwelt ist dem heimischen Mineralwasserhersteller ein zentrales Anliegen. Alfred Hudler unterstreicht: „Wir wissen, dass Erfolg auch große Verantwortung mit sich bringt. Daher lag unser Fokus auch 2016 stark auf dem Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber für die regionale Bevölkerung sein und auch bleiben, denn ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter.“ Das weitreichende Engagement von Vöslauer wurde 2016 gleich mehrfach ausgezeichnet. Vöslauer erhielt nicht nur das staatliche Gütezeichen „berufundfamilie“, sondern wurde auch mit dem renommierten Nachhaltigkeitspreis ASRA ausgezeichnet. Hier punktete Vöslauer mit der Senkung der CO2-Produktion pro Liter Getränk auf 19 Prozent oder der Installation einer hochwertigen Photovoltaikanlage, die die jährliche Entnahme aus dem Stromnetz um rund 250.000 kWh senken wird

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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