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Mit den rund 250.00 kWh Strom der neuen Photovoltaik-Anlage kann Vöslauer rund zwei Prozent des Strombedarfs decken

Vöslauer: Weitere Steigerung der Energieeffizienz

24.04.2017

Mit Ende März 2017 ist die neue Photovoltaik-Anlage von Vöslauer in Betrieb gegangen, die rund zwei Prozent des Strombedarfs des niederösterreichischen Mineralwasser-Herstellers abdecken wird.

Als Partner des „klima:aktiv pakt2020“, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, hat sich Vöslauer strengen freiwilligen Effizienzzielen verpflichtet. Den nächsten entscheidenden Schritt zu deren Erreichung markiert die neue 6000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Vöslauer-Lagers. Diese ging am 31. März in Betrieb und wird mit einer potenziellen Jahresleistung von 250.000 kWh in Zukunft rund zwei Prozent des jährlichen Vöslauer Strombedarfs decken.

Exakt 834 PV-Elemente mit je 300 Wp wurden bis zur Fertigstellung der Anlage am 31. März verbaut. Dass sich Vöslauer für „DAS Energy“ aus Wiener Neustadt als Lieferanten der PV-Elemente entschieden hat, unterstreicht die tiefe Verwurzelung des Traditionsunternehmens in der Region. Die Wechselrichter wurden mit „Fronius“ ebenfalls von einem österreichischen PV-Pionier produziert. Die neue Anlage wird die jährliche Entnahme aus dem Stromnetz um rund 250.000 kWh senken. Damit wird Vöslauer in Zukunft das Äquivalent des Jahresverbrauchs von rund 60 Haushalten an Ökostrom für den Eigenbedarf produzieren.

Klimaschutz-Strategie geht auf

„Als Marktführer setzen wir nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch beim Klimaschutz die Benchmark“, betont Vöslauer-Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler. „Deshalb haben wir uns freiwillig verpflichtet, die Energieeffizienz im Vergleich zu 2005 bis 2020 um 22 % zu verbessern. In den letzten Jahren haben wir trotz steigender Abfüllmengen bereits einen Großteil des Weges geschafft: Wir haben die Effizienz um gut 15 % verbessert und durch die neue Photovoltaik-Anlage sind unsere Ziele nun in greifbare Nähe gerückt.“ Zwischen 2010 und 2016 ist es gelungen, den Erdgasverbrauch von rund 6.100 auf 5.169 MWh und den Stromverbrauch von rund 14.100 auf 13.180 MWh zu senken. Zusätzlich wurde die Menge der Transportkilometer durch den Fokus auf regionale bzw. österreichische Lieferanten und eine ausgeklügelte Logistik trotz der Produktionssteigerung konstant gehalten.

Breit gefächerter Maßnahmen-Mix

Die Basis für diesen erfolgreichen Weg legte Vöslauer mit einer breit angelegten KlimaschutzStrategie, die auf sämtlichen relevanten Ebenen auf konkrete Maßnahmen heruntergebrochen wurde. Im Bereich Mobilität haben innerbetriebliche Aktivitäten wie Spritspar-Trainings oder der Umstieg auf eine neue Stapler-Ladetechnik die Energieeffizienz deutlich erhöht. Im Bereich Heizen wurde durch den Austausch der Wärmepumpe im Thermalbad Vöslau der Gasverbrauch jährlich um bis zu 487.000 kWh gesenkt. In der Produktion wurde durch den 2016 erfolgten Wechsel auf die zweite Generation der „Ecolamps“ – spezielle Infrarotlampen in den Streckblasmaschinen, um das PET-Material elastisch zu machen – der Stromverbrauch um jährlich 305.000 kWh reduziert. „Diese und viele weitere hervorragende Zahlen bestätigen, dass unsere Energieeffizienz-Strategie bislang erfolgreich war. Auf dieser Basis wird es uns auch in Zukunft gelingen, Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg in Einklang zu bringen“, skizziert Hudler den weiteren Kurs seines Unternehmens. Bereits fix eingeplant hat Vöslauer den Einsatz eines Elektro-Fahrzeuges als Poolfahrzeug. Zusätzlich wird am Unternehmensgelände die dafür notwendige Ladeinfrastruktur errichtet.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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