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Vorweihnachtliches Geschenke-Shoppen in der Alpenrepublik

26.11.2008

Wie es Herr und Frau Österreicher heuer mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken halten, geht eine aktuelle Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, nach. 500 Österreicher im Alter zwischen 14 und 59 Jahren, die der Finanzkrise trotzen und ihre Liebsten auch dieses Weihnachten mit (mehr oder weniger) kostspieligen Aufmerksamkeiten verwöhnen, wurden rund um ihre Weihnachtseinkäufe befragt.

Ergebnis: Jeder Zweite kauft die Präsente schon so früh wie nur möglich oder über das ganze Jahr verteilt, jeder Dritte beginnt in der Adventzeit mit dem Weihnachtsshoppen. Einer von sechs Befragten zählt zu den "Last-Minute"-Käufern. Das starke Geschlecht kommt beim diesjährigen Geschenke-Shoppen vermehrt ins Schwitzen, hält ER es doch mit dem Beschenken nicht ganz so genau wie SIE es tut …

Was wäre denn die "besinnliche" Vorweihnachtszeit ohne dem traditionellen Geschenke-Shoppen auf maßlos überfüllten Einkaufsstraßen, während aus den Lautsprechern unermüdlich die X-mas Dauerhits tönen? Wie es Herr und Frau Österreicher heuer mit dem Kauf von Präsenten halten, geht eine aktuelle Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, nach:

Jeder sechste Österreicher ist "Last-Minute"-Käufer

Jeden zweiten Österreicher erfüllt der Blick auf den feuerrot leuchtenden 24. Dezember im Kalenderblatt mit Vorfreude, denn sein Gewissen ist beruhigt: Laut Studienergebnis kauft die Hälfte der weihnachtlichen "Gönner" in Österreich die Weihnachtsgeschenke schon so früh wie nur möglich (30,5%) bzw. überhaupt über das ganze Jahr verteilt (19,2%). Jeder Dritte geht mit dem Öffnen des ersten Adventkalender-Türchens den Weihnachtseinkaufspflichten nach (33,9%). Und was ist mit dem Rest? Jedem sechsten Österreicher treibt der bloße Gedanke an Heiligabend vermutlich Schweißperlen auf die Stirn, denn er gehört zur Gruppe der so genannten "Last-Minute"-Käufer, die die meisten Präsente erst knapp vor Weihnachten besorgen (16,4%).

Mann lässt sich mehr Zeit mit dem Geschenke-Kauf

Eine differenzierte Betrachtung des (vor-)weihnachtlichen Einkaufsverhaltens nach Geschlecht bringt interessante Ergebnisse zutage: Männer kommen beim diesjährigen Geschenke-Shoppen wohl vermehrt ins Schwitzen, denn ER hält es mit dem Besorgen der Aufmerksamkeiten nicht ganz so genau wie SIE es tut … Doppelt so viele Männer ("Last-Minute"-Käufer: 21,4%) wie Frauen (11,8%) kennen die nervenaufreibende Situation, wenn sie am 23. Dezember notgedrungen zwischen Entsafter, Socken, Messerset und Rasierer wählen müssen, weil sie wieder einmal bis kurz vor Weihnachten gewartet haben. Kein Wunder, denn das "schwache" Geschlecht tendiert viel stärker dazu, sich schon bei Temperaturen weit über dem Nullpunkt darüber Gedanken zu machen, wie sie Familie und Freunde unter dem Christbaum glücklich machen könnte ("kaufen über das Jahr verteilt": Frauen 24,9%; Männer 12,9%).

Frau tendiert zum "Liste-Schreiben"

Weiters zeigt sich, dass die weiblichen Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel mehr Zeit VOR dem eigentlichen Weihnachtsgeschenke-Kauf in das Nachdenken und Planen investieren, als es ihre "bessere Hälfte" zu tun pflegt. Während SIE durchschnittlich gute acht Stunden in sorgfältiges Liste-Schreiben, wem sie was zu Weihnachten schenken könnte, investiert (Mittelwert: 8,1 Stunden), bringt ER es auf gute sechs Stunden reine "Nachdenk"-Zeit (Mittelwert: 6,3 Stunden). Wenig verwunderlich also, dass sich 25,4 Prozent der Männer im Vergleich zu nur 14,3 Prozent der Frauen der Spezies "Spontankäufer" zuschreiben (Top-2-Box auf einer 5-stufigen Skala), die sich durch "einfaches Losgehen und spontanes Weihnachtsgeschenke-Kaufen" auszeichnet.

Wenn es aber um den Einkaufsakt an sich geht, kann ER mit IHR (zeitlich gesehen) mithalten: Hier bringen es beide Geschlechter auf durchschnittliche sechs Stunden Weihnachtsgeschenke-Marathon vor dem Frohen Fest (Zeit, die in das Kaufen investiert wird: Mittelwert: Männer 5,9 Stunden; Frauen 6,0 Stunden).

Gutscheine sind bei 20+Jährigen beliebt

"Gutscheine stehen heuer zur Bescherung hoch im Kurs.", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Zwei von drei Befragten halten einen Gutschein als Weihnachtsgeschenk für eine (zumindest eher) gute Idee (Top-2-Box auf einer 5-stufigen Skala: 66,2%). Jeder Zweite würde so ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum sogar sehr begrüßen (Top-Box: 49,8%). Am meisten würde sich die Gruppe der 40- bis 59-Jährigen über diese Art von Geschenk freuen, während die 14- bis 19-Jährigen am ehesten darauf verzichten könnten. Im Schnitt planen die Ösis in diesem Jahr sieben Personen zu Weihnachten eine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, wobei Männer den Kreis der auserwählten Beschenkten tendenziell kleiner halten. Während Frau Österreicher durchschnittlich acht Personen zu beschenken plant, wird Herr Österreicher durchschnittlich sechs Verwandte, Freunde oder Bekannte mit einem Präsent unter dem Baum überraschen.

Die Studie zum Download !

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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