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Waldviertler Hopfenherbst

12.10.2010

Seit 20 Jahren wird im Waldviertel wieder Hopfen kultiviert. Grund genug für Erntedankfestivitäten.

Hopfenernte: KR Karl Schwarz, Seniorchef und Mag. Karl Schwarz, Geschäftsführer der Privatbrauerei Zwettl kontrollieren die Hopfenqualität.

Die Privatbrauerei Zwettl feiert heuer das 20-Jahr-Jubiläum des Waldviertler Hopfens mit eine Fülle an Angeboten: 1990 wurde dank einer Initiative vom damaligen Brauerei-Chef Karl Schwarz sen. Das erste Mal seit langer Zeit wird wieder Hopfen im Waldviertel angebaut. Derzeit läuft gerade die zwanzigste Hopfenernte bei den Vertragslandwirten des Waldviertler Bierexperten. „Wir erwarten einen Ertrag von 26 Tonnen, etwa 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Qualität des Hopfens wird insgesamt – trotz Wetterkapriolen – als wirklich gut eingestuft“, freut sich Mag. Karl Schwarz, Geschäftsführer der in der fünften Generation geführten Privatbrauerei, auf den „Hopfenherbst“ im Waldviertel.

 

Der Hopfenanbau im Waldviertel kann auf eine lange Tradition verweisen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges musste der Hopfen dem Brotgetreide weichen und wurde seitdem kaum noch kultiviert. Fast siebzig Jahre später erkannte der Inhaber der Privatbrauerei Zwettl, KR Karl Schwarz sen., dass Klima und Böden der Region perfekt für den Hopfenanbau geeignet waren, was in Österreich eine Besonderheit darstellt. Tatsächlich erweisen sich neben dem Waldviertel nur das Mühlviertel und die Gegend um das südsteirische Leutschach als prädestiniert für die Kultivierung von Hopfen. Angebaut werden in der Region Waldviertel zwei Hopfensorten: die „Zwettler Perle“ und die „Halletauer Tradition“. Beide sind robuste und sehr aromatische Mittelgebirgshopfen, die im fordernden Waldviertler Klima vorzüglich gedeihen. Hopfen braucht nämlich einerseits kraftvolle Sonneneinstrahlung, andererseits aber markante Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Genau dieses Wechselspiel ist im Waldviertel gegeben. Die Ernte geschieht heute mit maschineller Hilfe, erfordert aber dennoch den Einsatz der gesamten Bauernfamilie. Die geernteten Hopfendolden müssen nämlich möglichst schnell getrocknet werden, da die wertvollen Inhaltsstoffe sehr luft- und temperaturempfindlich sind.

 

Herbst steht im Zeichen des Biers

Im Hotel Schwarz Alm dreht sich im Herbst alles ums Bier. So können Gäste neben den „bierigen“ Gerichten von Küchenchef Horst Sulzmann auch den 10 km langen Zwettler Bierwanderweg genießen. Dieser führt von der Schwarz Alm zur Brauerei Zwettl, vorbei an dem historischen Wasserwerk und zahlreichen Hopfenfeldern. Für die Gäste des Hotels gibt es ein eigenes Bierpackage, das viele „Bier-Schmankerl“, sowie eine Bierschaum-Massage im hauseigenen Spa-Bereich beinhaltet.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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