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Die 20 bis 29-jährigen Mitarbeiter schätzen vor allem die Chancen zur Weiterentwicklung und die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Was Frauen im Job wollen

05.10.2015

Der von Bipa initiierte Arbeitsmarktradar 2015 nahm die Job-Situation und Karriere-Chancen für Frauen im Handel unter die Lupe. Am positivsten wurde von den befragten Frauen dabei die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Karenz bewertet.

Die von Bipa im Herbst 2015 in Auftrag gegebene Umfrage zeigt auf, was sich Frauen vom Berufsleben in der Handelsbranche erwarten und welche persönlichen Chancen sie darin sehen. Befragt wurden österreichweit 1000 Frauen zwischen 20 und 59 Jahren. „99 Prozent unserer 4.000 Mitarbeiter sind weiblich. Wir sehen es daher als unseren Auftrag, uns speziell mit den Lebenssituationen von Frauen zu beschäftigen“, beschreibt Bipa-Geschäftsführer Dietmar Gruber den Hintergrund des „Arbeitsmarktradar 2015“. Es ging darum aufzuzeigen, wie Frauen derzeit über einen Arbeitsplatz im Handel denken und was sie sich von einem Arbeitgeber wünschen. Die Ergebnisse der vom Beratungsunternehmen Marketmind durchgeführten Erhebung gibt daher ein Stimmungsbild der Arbeitnehmerinnen-Situation in Österreich und zeigt dabei zugleich Chancen wie auch Potenziale und Bedenken auf.

112 neue Arbeitsplätze bei Bipa
„Als Marktführer in einer frauendominierten Branche unterstützt uns die Umfrage dabei, jene Themen zu identifizieren, bei denen wir noch stärker ansetzen und besser informieren müssen. Denn was viele nicht wissen: Die Karriere-Chancen für Frauen im Handel sind heute sehr gut. Daher wollen wir Frauen jeden Alters ermutigen und bestärken, sich zu bewerben und Teil unserer Bipa-Familie zu werden – von der Berufseinsteigerin über die Quereinsteigerin bis hin zur Wiedereinsteigerin nach der Karenz“, so Dietmar Gruber, der für seine österreichweit rund 620 Filialen diesen Herbst 112 neue Arbeitsplätze vergibt. Damit die Mitarbeiter des Unternehmens ihre Qualitäten und Talente voll entfalten können, legt Bipa den Fokus verstärkt auf die Förderung. So wurde in den vergangenen Jahren durchschnittlich rund eine Million Euro in Weiterbildungsmaßnahmen investiert. Dieser Umstand spiegelt sich unter anderem in der internen Aufstiegsquote wieder: Derzeit werden über 75 Prozent der Führungspositionen bei Bipa intern besetzt.

Gute Job- und Karrierechancen im Handel
Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein Drittel der befragten Österreicherinnen davon überzeugt ist, in der Handelsbranche in den nächsten Jahren gute Jobchancen vorzufinden. Jede vierte Österreicherin empfindet eine Karriere im Handel für Frauen sogar als erstrebenswert. Ein Drittel der jungen Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren ist darüber hinaus der Meinung, dass ein Jobeinstieg über die Handelsbranche gute Karrieremöglichkeiten bietet. Wienerinnen und Niederösterreicherinnen sind dabei am kritischsten: Jede Vierte bewertet die Karrieremöglichkeiten für Frauen, die über einen Job im Handel einsteigen, als gut. Optimistischer hingegen sind die Steirerinnen: Bereits jede Dritte sieht gute Karrierechancen für Berufseinsteigerinnen in der Handelsbranche.

Leichter Wiedereinstieg nach der Karenz
Besonders gut bewerten die Befragten die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Karenz. Fast 60 Prozent bewerten die Chancen, nach der Karenz wieder ins Berufsleben einzusteigen, als gut. In den westlichen Bundesländern sind es sogar über 60 Prozent. Die Karrieremöglichkeiten nach dem Wiedereinstieg werden noch etwas skeptisch gesehen: Nur jede vierte Frau bewertet diese als gut. Mehr Optimismus ist bei den jungen Frauen vorhanden: Fast ein Drittel der 20 bis 29-Jährigen sieht gute Chancen, nach der Karenz Karriere im Handel zu machen. Wichtige Voraussetzung dafür ist die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, was für fast vier von zehn Frauen an erster Stelle steht.  Die große Mehrheit der Österreicherinnen gibt an, dem Unternehmen treu bleiben zu wollen, wenn dieses die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ermöglicht - sechs von zehn Österreicherinnen motivieren eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit sowie flexible Arbeitszeiten zu einem langfristigen Verbleib im Unternehmen. Aber auch Lob und Anerkennung sowie eine Tätigkeit, die den eigenen Fähigkeiten entspricht, sind für die Mehrheit der Österreicherinnen wichtig.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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