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Was wäre Weihnachten ohne Vanillekipferl?

27.11.2008

Trotz möglicher negativer Auswirkungen auf das Körpergewicht verzichten die wenigsten Österreicher zu Weihnachten auf Kekse. In 83% der österreichischen Haushalte findet man heuer zur Weihnachtszeit üppig gefüllte Keksteller. Der Großteil davon nämlich 71 % bäckt auch selbst. Nur wenige Keksliebhaber - durchschnittlich 11 % - greifen dabei auf Fertigteige zurück. Bei den Lieblingssorten dominieren ganz klar die Klassiker: Vanillekipferl, Linzer Augen und Lebkuchen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Österreich-weiten Studie des Institutes KeyQUEST Marktforschung zum Thema Konsum- und Backverhalten bei Weihnachtskeksen.

Selbstgemachte Kekse sind für die Österreicher ein wichtiger Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Besonders die Haushalte mit Kindern verwandeln sich in regelrechte Backstuben: rund 90 % aller Familien mit Kindern backen ihre Kekse selbst. Im Gegensatz dazu sind junge Singles die Back-Muffel: nur 28 % werden selbst aktiv - was nicht heißt, dass sie auf Kekserl verzichten. Sie lassen sich von Oma, Mama & Co. mit Keksen beschenken.
Die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen Fertigteige stellen insgesamt noch ein "Minderheiten-Programm" dar. Dies bestätigt KeyQUEST Geschäftsführer, Mag. Johannes Mayr: "Lediglich 11 % der Haushaltsführer bekannten sich zur Verwendung von Fertigteigen. Allerdings gibt es hier ein sehr starkes Altersgefälle: während 31 % der bis 29-jährigen zu den Verwendern zählen, sind es bei den über 60jährigen nur 6 %."

Einigkeit beim Geschmack
Beim Geschmack herrscht bei Jung & Alt dagegen weitgehend Einigkeit. Auf die Frage nach ihren drei Lieblingskeksen, wählten die Österreicher das Vanillekipferl mit 62 % zum überlegenen Sieger. Mit großem Abstand an zweiter Stelle rangieren "Linzer Augen" (37 %) und der klassische Lebkuchen (29 %). Häufig genannt wurden noch Ischler Krapferl, Hauskekse, Husaren Krapferl, Nussecken, Kokosbusserl, Florentiner und Rumkugeln. Interessant ist, dass Männer häufiger Bäckerei mit Kokos nennen, während es bei Lebkuchen ein deutliches "weibliches Übergewicht" gibt.
Detaildaten der Studie gibt es unter www.keyquest.at

Eckdaten zur Studie:
Das auf Lebensmittel-Markforschung spezialisierte Institut KeyQUEST Marktforschung aus Garsten/OÖ befragte 400 österreichische Haushaltsführer zum Konsum- und Backverhalten bei Weihnachtskeksen.
Die repräsentative Studie wurde telefonisch im Zeitraum vom 20. bis 30. Oktober 2008 durchgeführt.

Nähere Informationen:

Mag. Johannes Mayr, Geschäftsführer KeyQUEST Marktforschung GmbH, Kirchholzstraße 8, 4451 Garsten
Tel +43 (7252) 46467-10, Fax +43 (7252) 46467-99
e-Mail : j.mayr@keyquest.at
www.keyquest.at

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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