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Man will ganz genau wissen, was im Sekt und Wein drinnen ist, zeigt das Konsumenten­verhalten.

Wein & Sekt – Drehen und Wenden

19.10.2016

Die Vielfalt der Spirituosen-Auswahl im Einzelhandel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Paradies für Konsumenten entwickelt. Die Herausforderung für den Handel ist jedoch größer geworden. Da hätten wir zum einen die geschmacklichen Trends, die es zu erfüllen gibt. Eine frische Vinifizierung bei Wein und Sekt sind zur Zeit die Renner, wobei genau darauf geachtet wird, was der Wein/Alkohol enthält. Sogar bei den Spirituosen zeigt sich eine starke Strömung zu Natur und Nachhaltigkeit.

Die Qualität der Produkte hängt jedoch auch stark von der Jahresernte ab. Wie Weinmarketing Österreich berichtet, lässt die Frostkatastrophe im Frühjahr für heuer nur eine kleine Weinmenge erwarten. Nach massiven Spätfrösten Ende April hat das instabile und schwüle Wetter ab Ende Mai leider auch zu massiven Hagelunwettern geführt. Davon waren besonders stark die Steiermark, das Südburgenland, aber auch die Weinbaugebiete rund um den Neusiedlersee und das nördliche Nieder­österreich auf einer Fläche von über 1200 ha betroffen. Der Schaden für die Winzer ist beträchtlich, man wird sehen, wie sich die Preise entwickeln. 

Für Sekt bietet die Weinmarketing Österreich folgenden Rückblick: Der Inlandskonsum von österreichischem Sekt betrug im Jahr 1990 18.727.778 Flaschen à 0,75 Liter (14.045.834 Liter) und stieg bis ins Jahr 2015 auf 25.000.000 Flaschen à 0,75 Liter (18.750.000 Liter). Vom Tag des österreichischen Sekts am 22. Oktober bis Jahresende werden üblicherweise 45% der Jahresmenge konsumiert. Das Bekenntnis zu heimischem Sekt ist sehr hoch, was man auch in den Absatzzahlen merkt.
Gerade bei Sekt als auch Wein wird in Zukunft vermehrt der Online-Handel ein Thema werden. 

Die Produkte des Sortiments finden Sie in der Handelszeitung Ausgabe Nr. 21/2016

Autor/in:
Gabriele Jiresch
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