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Wirtschaftspolitik zwischen Gier und Wut

13.01.2020

Zwischen der Gier der Gewinner und der Wut der Verlierer

Vermögensverwalter Manfred Drennig legt den Finger auf die Wunden der heutigen Wirtschaftspolitik und macht auf die Konsequenzen dieser Entwicklung aufmerksam – inklusive konkreter und teils recht unkonventioneller Vorschläge für eine Verbesserung.

Manfred Drennig kennt die Politik der Sozialpartner wie kein anderer – nämlich von beiden Seiten. Er ist vermutlich der einzige Österreicher, der sowohl Mitglied des Vorstandes der Wiener Arbeiterkammer und später auch Mitglied des Präsidiums der Wiener Wirtschaftskammer war. Außerdem war er auch stellvertretender Generaldirektor der Länderbank, wirtschaftspolitischer Referent des ÖAAB und Berater von Dr. Alois Mock.

Drennig hatte damit das Glück, Wirtschaft und Wirtschaftspolitik aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten und kennenzulernen. Derzeit befürchtet er aber, dass die Kluft zwischen den vorhandenen Problemen und den Chancen für Lösungen immer größer wird.

Die gängigen Annahmen der Wirtschaftswissenschaft stimmen unter den heutigen Verhältnissen oft nicht mehr. Auch wird der Ruf nach Gerechtigkeit und Gleichheit immer lauter, während die Wirtschaft stets neue Ungleichheit schafft. Dazu trägt die menschliche Gier mehr bei, als mit traditionellen Sichtweisen erkennbar ist – während die Wut der Verlierer zunehmend die bestehenden Strukturen destabilisiert. Drennig möchte daher seinen Beitrag leisten, um den Blick auf die Probleme und Möglichkeiten zu schärfen. Sein Buch hat die richtige Mischung aus Einblick, Überblick und möglichen Perspektiven.

 

Wirtschaftspolitik zwischen der Gier der Gewinner

und der Wut der Verlierer

Autor: Manfred Drennig

Verlag: Facultas

ISBN: 978-3-7089-1952-2

Seiten: 178

Preis: 29,00

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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