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Wlodkowski: Heimisches Rindfleisch ist sicher.

22.06.2005

„Der zweite BSE-Fall zeigt, dass die Kontrollen funktionieren“, betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, Gerhard Wlodkowski. „Die österreichischen Konsumenten können weiterhin Vertrauen in heimisches Rindfleisch haben, denn dieses zählt zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln“, so Wlodkowski. „Für die Konsumenten besteht höchste Sicherheit, weil so genanntes BSE-Risikomaterial wie beispielsweise Hirn, Rückenmark, Mandeln und anderes nach der Schlachtung der Rinder lückenlos und hygienisch einwandfrei entfernt wird. Außerdem werden in Österreich flächendeckende BSE-Schnelltests, die diese Krankheit nachweisen, durchgeführt. So wurden in der Steiermark seit 2001 rund 160.000 BSE-Tests und in ganz Österreich rund 960.000 Proben negativ beurteilt“, erklärte der steirische LK-Präsident. Experten bestätigen, dass das BSE-Risiko in Österreich äußerst gering ist. Es liegt um Zehner-Potenzen niedriger als in anderen Ländern. Tatsächlich sind in Österreich bisher nur zwei BSE-Fälle aufgetreten, in Großbritannien bis Ende 2004 hingegen bereits knapp 185.000, in Frankreich 947, in Deutschland 356 und in der Schweiz 456. EU-weit wurden mehr als 190.000 BSE-Fälle registriert.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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