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Wo in 5 Jahren die Kaufkraft steckt

11.05.2005

Die Kaufkraftunterschiede der Wohnbevölkerung in Österreich werden immer geringer, stellt RegioPlan in seiner jüngsten Studie ("Kaufkraft Index Österreich Prognose 2009", Ausgabe 2004) fest. Regionale Unterschiede verringern sich stetig: 1994 lag die Spannweite zwischen dem Bundesland mit dem geringsten und dem Bundesland mit dem höchsten Kaufkraftindex noch bei fast 30 Indexpunkten. 2004 betrug die Differenz rund 19 Punkte.

Bis zum Jahr 2009 wird sich die Spannweite weiter verringern und voraussichtlich nur mehr 16 Indexpunkte betragen. Die Nachbarschaft zu den westlichen EU-Mitgliedstaaten und zur Schweiz wird sich - trotz anhaltender Probleme im Produktionssektor - langfristig positiv auswirken. Vor allem die Bezirke Bregenz, Dornbirn und Feldkirch werden an Kaufkraft zulegen. Bisher konnte das Burgenland als einziges Ziel 1-Fördergebiet stark von den Regionalförderungen der EU profitieren. Ab dem Jahr 2007 wird das Burgenland nicht mehr Ziel 1-Gebiet sein. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern wird das Kaufkraftniveau etwas abnehmen. Aufgrund der kontinuierlich konkurrenzfähiger werdenden Wirtschaft Tirols kann davon ausgegangen werden, dass die Kaufkraft bis 2009 ansteigen wird.

Der große Einfluss des Tourismus an der Wirtschaftsleistung und am Arbeitsmarkt macht Tirol jedoch sehr empfindlich gegenüber Faktoren wie dem Wetter und Saisonschwankungen. Bis 2009 wird Kärnten zwar an Kaufkraft zulegen können, das Bundesland bleibt jedoch nach wie vor auf dem letzten Platz im Wohlstandsranking. Die Abwanderung kaufkraftstarker Schichten aus Wien wird sich fortsetzen. Besonders Mödling, Korneuburg und Wien-Umgebung werden davon profitieren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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