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Wo sich Genuss und Gesundheit treffen

14.02.2007

Zunächst die gute Nachricht für Industrie und Handel: Süßigkeiten werden teurer, die steigenden Rohstoff- und Energiepreise werden an den Konsumenten weitergegeben. Um wieviel die Preise bei welchen Produkten steigen, ist noch nicht bekannt.

Zucker etwa werde durch die EU-Zuckermarktreform zunehmend zum knappen Gut, da auch immer mehr Anbauflächen für Alkoholtreibstoffe verwendet werden, so der Geschäftsführer des Fachverbands der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in der WKÖ, Michael Blass. Denkbar sind Erhöhungen um rund 5%.

Neben dem Trend zur Preissteigerung gab es auf der 37. Internationalen Süßwarenmesse in Köln anhaltende Trends zu Bio, Genuss und Gesundheit. Mit einem Besucherplus schloss die ISM am 31.1. nach viertägiger Laufzeit ihre Tore. Rund 36.000 Einkäufer aus etwa 150 Ländern (2006: 35.249 aus 155 Ländern) nutzten die Gelegenheit, sich über das Weltmarktangebot an Süßwaren und Knabberartikeln zu informieren. Mit einem Anteil von 60% stieg die Zahl der ausländischen Besucher im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an. Der Inlandsbesuch blieb annähernd stabil und gewohnt hochkarätig besetzt. Zu den genannten Themen wie „Premium“, „Wellness und Fitness“ sowie „Bioprodukte“ präsentierten viele der Anbieter trendgerechte Konzepte.
Zu LK-Handelszeitung meint der Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH, Wolfgang Kranz: „Auch diese Messe hat gezeigt: Angebot und Nachfrage werden zur ISM in Köln exakt aufeinander zugeführt. Die gestiegene Zahl der Besucher aus dem Ausland, aber auch der stabile Inlandsbesuch unterstreichen die Funktion der Messe als zentrale Plattform für den weltweiten Handel mit Süßwaren. Die Qualität der Fachbesucher ist für den Erfolg der Aussteller von besonderer Bedeutung. Auch die Anstrengungen der Koelnmesse, Ambiente, Service und Catering immer weiter zu optimieren, haben sich in diesem Jahr erneut ausgezahlt. Mit dem neuen Südeingang, der verbindenden Freiluft-Piazza im Zentrum und den beiden Eingängen Ost und West war die gleichmäßige Fluktuation aller Hallenbereiche gewährleistet.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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