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Gerhard Woerle freut sich, dass eine Einigung mit den benachbarten Grundstückseigentümern klappte

Woerle baut Stammwerk in Henndorf aus

16.02.2018

Seit Anfang Februar ist es fix, dass die Privatkäserei das Stammswerk in Henndorf am Wallersee ausbauen kann. Ab 2019 wird daher der gesamte Produktionsprozess wieder an einem Standort sein. Damit können alleine rund 5000 LKW-Fahrten pro Jahr eingespart werden.

„Mit dem Platzmangel ist ab 2019 Schluss“, freut sich Heumilch-Käse-Pionier Gerhard Woerle von der gleichnamigen Privatkäserei, denn seit kurzem gibt es „grünes Licht“ für den Ausbau des Stammwerkes in Henndorf am Wallersee (Salzburger Land). Das Areal wird von derzeit 3 Hektar auf 5 Hektar erweitert. In die Erweiterung wird Woerle einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und zusätzliche 20 bis 25 Arbeitsplätze am Standort schaffen.

Gesamter Produktionsprozess wieder an einem Standort

„Ziel der Erweiterung ist, den Ablauf unseres gesamten Produktionsprozesses, den wir aufgrund des starken Wachstums in den vergangenen 30 Jahren mehr und mehr dezentralisieren mussten, wieder an einem Standort zusammenzubringen“, erklärt Woerle die Beweggründe. Durch die sehr gute Entwicklung der Privatkäserei wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 32.000 Tonnen Käse hergestellt. Allein innerhalb der letzten Jahre wurde um 20 Prozent mehr Milch verarbeitet. Diese Mehrmenge konnte nur durch eine Dezentralisierung einzelner Prozesse und Abläufe sichergestellt werden. So sah sich Woerle gezwungen, Lagerflächen sowie eine weitere Käserei in der Nähe von Henndorf zu pachten. „Es freut mich riesig, dass wir nach recht intensiven Verhandlungen eine Einigung mit den benachbarten Grundstückseigentümern erzielt haben und jetzt bauen können. Das war uns als Familienunternehmen, in dem mittlerweile schon die fünfte Generation mitarbeitet, besonders wichtig“, so Woerle, der 2018 seinen Erfolgskurs fortsetzen möchte und weitere Produktneuheiten aus Heumilch geplant hat.

Einsparung von rund 5000 LKW-Fahrten pro Jahr

„Mit unserer Erweiterung am Stammsitz schaffen wir aber nicht nur Synergien und optimieren unsere Produktionsabläufe. Wir entlasten zusätzlich auch unseren CO2-Fußabdruck, denn die bis dato notwendigen Verbindungsfahrten zwischen den einzelnen Lagern und dem Stammwerk werden ab Herbst 2019 wegfallen“, erklärt Woerle. Allein zwischen Henndorf und dem Lager in Neumarkt fahren die LKWs derzeit rund 20 Mal täglich. Durch die Erweiterungen sollten hochgerechnet rund 5.000 LKW-Fahrten pro Jahr einspart werden. Zudem wird auf dem Dach des neuen rund 2000 Quadratmeter großen Gebäudes eine eigene Photovoltaikanlage errichtet. Der dadurch selbst erzeugte Strom (mindestens 170 KW Stunden) wird ausschließlich für den Eigenbedarf der Käserei verwendet.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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