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WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides (links) und Spar-Vorstandsdirektor Fritz Poppmeider  (rechts) gratulierten den Spar-Lehrlingen persönlich zur bestandenen Zusatzausbildung

Zusatzausbildung von Spar und WWF ausgezeichnet

07.12.2016

Spar hat gemeinsam mit dem WWF Österreich die Zusatzausbildung „Lehrlinge für eine nachhaltige Zukunft“ ins Leben gerufen. Ende November wurde das Pilotprojekt  mit der Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Best of Austria“ geehrt.

Die neue Zusatzausbildung „Lehrlinge für eine nachhaltige Zukunft“ von Spar und WWF Austria wurde Anfang 2016 erstmals in den Lehrplan der Spar-Akademie Wien aufgenommen. Behandelt werden dabei Themen wie Lebensmittelverschwendung, die Bedeutung von Artenvielfalt und intakten Böden oder nachhaltigem Fischfang. Nun wurde die Zusatzausbildung vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit dem Preis „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Best of Austria“ im Handlungsfeld „Lern- und Lehrumgebungen“ ausgezeichnet.

Botschafter für die Nachhaltigkeit

„Die Auszeichnung bestärkt uns in unserem Weg, den wir seit Jahren in der Lehrlingsausbildung bestreiten. Die Spar-Akademie Wien leistet hier Pionierarbeit und ist in vielen Bereichen Vorbild für andere Berufsschulen“, freut sich Robert Renz, Leiter der Spar-Akademie Wien. Außerdem beflügelt der Erfolg, denn es sind schon weitere Projekte dieser Art in der Spar-Akademie geplant. Insgesamt haben dieses Jahr rund 100 Lehrlinge an der neuen Zusatzausbildung teilgenommen – sie dürfen sich jetzt Botschafterinnen und Botschafter in Sachen Nachhaltigkeit nennen.

Hilfe bei der Meinungsbildung

„Ziel der Zusatzausbildung ist, die Jugendlichen in vier Modulen für das Thema Nachhaltigkeit zu begeistern und zu sensibilisieren“, so Andrea Johanides, Geschäftsführerin WWF Österreich. „Die Ausbildung bereitet die Jugendlichen nicht nur auf die Arbeitswelt vor, sie schafft auch eine Wissensgrundlage und ermuntert sie, sich zu gesellschafts- und umweltpolitischen Themen eine eigene Meinung zu bilden“. Vortragende des WWF brachten den Jugendlichen in Workshops anschaulich bei, was Artenvielfalt, Klimaschutz, natürliche Ressourcen und verantwortungsvolle Fischerei bedeuten. Auch die globalen Zusammenhänge des Konsumverhaltens und die Folgen eines nicht ökologischen Lebensstils auf Mensch und Natur wurden kritisch beleuchtet. Zentralen Stellenwert der Zusatzausbildung nahmen auch die persönliche Meinungsbildung der Jugendlichen und ein starker Praxisbezug ein.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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