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Bei der Übergabe der Kleiderspenden: (v. l. n. r.) Viktor Kattinger (Billa-Weinfachbetreuer), Paska Camas (Billa-Marktmanagerin), Andrea Schweighofer (Billa-Regionalmanagerin), Esther Goertz (Carla-Mitarbeiterin) und Andreas Doleschal (Billa-Regionalmanager).

Rewe: Starkes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit

25.09.2015

Im Zuge der österreichweiten Billa-Nachhaltigkeitsinitiative wurde in insgesamt neun Billa-Filialen in Graz eine Spielzeug-Sammelaktion gestartet. Billa-Mitarbeiter und Kunden spendeten dabei neue Spielwaren und Bastelutensilien für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Graz. Zahlreiche Billa-Filialen in Wien und Niederösterreich sammelten Altkleider für die Caritas. Und die erfolgreiche Aktion „Aufrunden, bitte“ der Rewe International AG feiert den zweiten Geburtstag.

Seit Jahren setzt Rewe im Sinne der Nachhaltigkeit innovative Zeichen in verschiedenen Bereichen – dabei geht es um nachhaltige Produktvielfalt und energiesparende Filialen genauso, wie um die Förderung der Mitarbeiter, soziales Engagement und umfassende Lebensmittelspenden an wohltätige Organisationen, um Menschen in Not zu helfen. Eines der Projekte ist die Sammelaktion für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Graz. Bereits zum dritten Mal organisierten die Filialen um Billa-Regionalmanager Markus Schmid diese Aktion. Bisher hatte sich die Sammelaktion nur an Billa-Mitarbeiter gerichtet, heuer wurde es erstmals auch auf die Kunden in den Filialen ausgeweitet. „Nachdem das Projekt bei unseren Mitarbeitern sehr gut aufgenommen wurde, haben wir uns heuer dazu entschieden, auch unsere Kunden einzubinden und sind von dem tollen Ergebnis begeistert“, erzählt Schmid. Schon bei der ersten Einreichung 2013 wurde das Projekt mit dem Billa-Nachhaltigkeits-Award prämiert. Auch heuer hat die Aktion ausgezahlt: Rund 50 Kartons gefüllt mit neuen Spielsachen und Bastelutensilien konnten für die kleinen Patienten gesammelt werden.

Altkleider für den guten Zweck
Auch in Wien und Niederösterreich haben sich zahlreiche Billa-Filialen sehr engagiert: Sie sammelten Altkleider für die Caritas. „Ich bringe privat schon seit Jahren meine Altkleider zur Caritas, weil ich weiß, dass sie dort bedürftigen Menschen zugutekommen. Als der Aufruf zum heurigen Billa-Nachhaltigkeits-Award kam, haben sich dann einige Regionen unserer Spendenaktion angeschlossen“, erklärt Viktor Kattinger, Billa-Weinfachbetreuer und Initiator des Projekts. In zahlreichen Billa-Filialen aus insgesamt fünf Regionen wurden Kleiderspenden für das Caritas Sachspendenlager, kurz Carla genannt, gesammelt. Im Zeitraum von April bis August konnten Billa-Mitarbeiter ihre nicht mehr benötigte Kleidung in den teilnehmenden Filialen abgeben. „Von dem diesjährigen Ergebnis bin ich wieder begeistert und bedanke mich bei den zahllosen Mitarbeitern für ihre fleißigen Spenden“, so Kattinger über das Ergebnis. Bereits 2014 ging das Projekt in die erste Runde. Damals konnten in einigen Regionen in Wien und Niederösterreich insgesamt 20 Rollcontainer voll Bananenkartons mit Altkleidern an die Gruft in Wien, eine Caritas Einrichtung, die obdachlose Menschen unterstützt, abgegeben werden. Da dort heuer keine Großspenden mehr entgegengenommen werden, gehen die Kleiderspenden direkt an das Caritas Sachspendenlager und kommen dabei gleich mehreren karitativen Projekten zu Gute.

Flüchtlingshilfe für Kinder und Jugendliche
Insgesamt ist die Rewe International AG im Sozialbereich sehr aktiv. So hat Rewe Anfang September angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation sein Engagement, mit Fokus auf Kinder und Jugendliche, gleich bei mehreren Punkten hilfreich angesetzt. An die Flüchtlingshilfe der Caritas gehen direkt 500.000 Euro, zweckgewidmet für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen – etwa die Einrichtung von Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Außerdem wird die bestehende Rewe Group-Initiative „Lernen macht Schule“ erweitert, beispielsweise um spezielle Deutschkurse durch WU-Studenten. Darüber hinaus bietet die Rewe International AG mit Lehrstellen speziell für junge Flüchtlinge Möglichkeiten, durch Beschäftigung und Ausbildung rasch Teil der österreichischen Gesellschaft zu werden. „Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa und auch hier in Österreich ist außergewöhnlich und kann Unternehmen nicht kalt lassen. Die Wirtschaft muss ihrer Verantwortung nachkommen und mit anpacken. Wir haben uns angesehen, wo unsere Unterstützung als Rewe International AG am meisten gebraucht wird und uns nach Gesprächen mit der Caritas entschlossen, die Unterbringung und Begleitung von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen zu finanzieren. Das ist für uns auch ein logischer nächster Schritt, nachdem wir seit 5 Jahren gemeinsam mit der Caritas und der WU jungen Flüchtlingen die Chance auf Bildung und Integration geben im Rahmen der gemeinsamen Initiative ‚Lernen macht Schule‘. Hier knüpfen wir an", fast Frank Hensel, Vorstandvorsitzender der Rewe International AG, die Ausrichtung der Flüchtlingshilfe des Unternehmens zusammen.

Aufrunder: Erfolgreiche Aktion feiert 2. Geburtstag
Seit September 2013 spenden Kunden der Rewe International AG mit den Worten „Aufrunden, bitte“ an allen Kassen von Billa, Merkur, Bipa und Penny an Projekte der Caritas und unterstützen direkt österreichweit Menschen in Not. Seit April 2015 können Kunden auch in allen Libro-Filialen mit ein paar Cent Großes bewirken. Durch die gesammelten 389.925 Euro konnte bereits zahlreichen Menschen in Not geholfen werden. Die Spenden der Kunden werden eins zu eins an die Caritas weitergegeben, die diese je nach Aufrunden-Partner unterschiedlichen österreichischen Projekten zuweist. So unterstützt Billa beispielsweise den Familienhilfefonds der 36 Caritas Sozialberatungsstellen, in denen Familien in dramatischen Situationen Hilfe finden. Aufrunder bei Merkur unterstützen die Lerncafés der Caritas, in denen Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen Zugang zu mehr Bildung erhalten. Bei Bipa fördern Aufrunder die Mutter-Kind-Häuser, in denen hilfesuchende Mütter mit ihren Kindern Zuflucht finden. Penny Kunden wiederum helfen mit einem Fonds für ältere Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen. Mit der bei Libro aufgerundeten Summe werden Bildungsprojekte in ganz Österreich finanziert. Kinder aus sozial schwachen Familien werden zum Beispiel mit Schulbedarf, Förderunterricht oder Nachhilfestunden unterstützt. Im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen werden zudem eigene Bildungsprojekte für Flüchtlinge und Migranten angeboten.

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 21.09.2015.

Original erschienen am 25.09.2015: Werbeentscheider.
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