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Bei der Studienpräsentation: v.l.n.r. Kerstin Neumayer, Vorstand Merkur und Gereon Friederes, Managing Director marketmind

So kocht Österreich: die große Merkur Markt-Kochstudie

11.07.2015

Kochen liegt im Trend: Food-Blogs boomen, im Fernsehen begeistern Spitzenköche ihre Zuschauer und die Ausstattung der eigenen Küche mit hochmodernen Geräten gilt mittlerweile als Statussymbol. Durchgeführt wurde die Studie von marketmind unter mehr als 1100 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren.

Gutes Essen ist Ausdruck von Lebensqualität, mit Selbstgekochtem verwöhnt man Familie und Freunde. Das Thema Kochen steht daher auch im Fokus der aktuellen Merkur Studie „So kocht Österreich“. Die Studie zeigt: Kochen und Essen nehmen einen wichtigen Stellenwert im Leben der Österreicher ein. 94 % geben an, regelmäßig zu kochen. Dabei fehlt es den Österreichern auch nicht an Selbstbewusstsein: Zwei Drittel der Befragten schätzen sich selbst als sehr gute bis gute Köche ein.
Merkur Vorstand Kerstin Neumayer erklärt das Motiv für die Studie: „Als Lebensmittelhändler ist es für uns entscheidend, über den Tellerrand hinauszublicken. In allem, was wir tun und allem, was wir anbieten, orientieren wir uns stets an den Lebensstilen, Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden. Unser Interesse dafür hört auch nicht an der Kassa auf. Es ist uns wichtig, genauer zu wissen, wie wir den kulinarischen Alltag unserer Kunden bestmöglich unterstützen können. Daher haben wir uns für eine umfassende Studie zu diesem Thema entschieden.“

Die Österreicher sind Genießer – dies zeigt sich gerade beim Kochen.Mehr als die Hälfte (53 %) der befragten Personen assoziieren Kochen vornehmlich mit Genuss, 38 % mit Gesundheit. Für 32 % der Österreicher steht der Geschmack der Speisen an erster Stelle, Kalorien und Fettgehalt spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle.

Sie nehmen sich zum Kochen gerne viel Zeit und genießen es, besonders am Wochenende etwas Neues auszuprobieren. Gegessen wird in der Regel gemeinsam mit der Familie oder dem Partner bzw. der Partnerin bei Tisch (72 %). Immerhin 39 % der Befragten geben jedoch an, vor dem Fernseher oder dem PC bzw. Laptop zu essen.

Selbstgemachtes nimmt bei den Österreichern einen hohen Stellenwert ein – denn nur wer selbst kocht, hat auch die Kontrolle über die Zutaten. So ist für 80 % der Auskunftspersonen Transparenz ein wesentlicher Grund, sich selbst an den Herd zu stellen. Sie möchten wissen, welche Zutaten ihre Speisen enthalten und woher diese stammen. 57 % geben an, dass Selbstgekochtes einfach besser schmeckt. 54 % möchten mit ihren Gerichten andere verwöhnen. 47 % wiederum finden, dass Selbstgekochtes gesünder ist. Der Trend zum Selbstgemachten geht aber mittlerweile weit über das Kochen hinaus: Egal ob im eigenen Garten oder am Fensterbrett – 64 % bauen eigene Kräuter an. 51 % kochen Marmelade ein und 49 % geben an, Gemüse selbst anzubauen.

Österreicher setzen beim Kochen auf Tradition

Das Thema Kochen ist hierzulande stark mit Tradition verbunden. Die Hälfte aller Befragten bevorzugt beim Kochen die heimische österreichische Küche, dicht gefolgt von der mediterranen (18 %) sowie der italienischen Küche (13 %). 39 % würden ihren Kochstil als traditionell beschreiben, sie kochen gut bürgerliche Hausmannskost und Altbewährtes. Einige der Rezepte stammen sogar noch aus Omas Kochbuch. Immerhin 34 % setzen auf Kreativität. Sie kombinieren gerne verschiedene Zutaten und zaubern aus einfachen Lebensmitteln tolle

Gerichte. Bei rund einem Drittel kommt an mindestens fünf Tagen in der Woche Fleisch auf den Tisch während ein Drittel überhaupt keine Fleischgerichte kocht. Typisch für Österreich: Sieben von zehn Befragten kochen gerne auch Süßes wie Kaiserschmarren, Marillenknödel oder Apfelstrudel als Hauptspeise. Dass es oft schnell und einfach gehen muss, zeigen die drei beliebtesten Kochgerichte: Auf Platz eins liegen hier Spaghetti, gefolgt von leichten Gemüsegerichten und auf Platz drei rangiert der Klassiker, das Wiener Schnitzel.

 

Ursprünglich erschienen: Handelszeitung, 06.07.2015

Original erschienen am 11.07.2015: Werbeentscheider.
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